Drei kurze Brennweiten für Sony APS-C: Sony E 11mm F1.8, Sony E 15mm F1.4 G und Sony E PZ 10-20mm F4 G

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Sony erweitert sein Objektivangebot um drei Weit- bis Ultraweitwinkelobjektive für APS-C-Kameras. Das neue Ultraweitwinkelzoom Sony E PZ 10-20mm F4 G bringt als Besonderheit einen Powerzoom-Motor mit, dadurch lässt sich die Brennweite gleichmäßig verändern. Das geht sowohl per Einstellring als auch mit einem Zoomregler. Die Brennweite des Objektivs liegt umgerechnet auf Kleinbild bei 15 bis 30mm, als größte Blendenöffnung stehen unabhängig von der Brennweite F4 zur Verfügung. Schließen lässt sich die Blende auf maximal F22, hier greift Sony auf sieben abgerundete Lamellen zurück.

Beim optischen Design des 2-fach-Zooms kommen elf Linsen in acht Gruppen zum Einsatz. Zwei der verwendeten Linsen bestehen aus ED-Glas, zwei sind asphärische ED-Linsen und drei weitere Element sind asphärische Linsen. Für die Fokussierung werden beim Sony E PZ 10-20mm F4 G zwei Linearmotoren verwendet, diese sollen das schnelle und leise Scharfstellen ermöglichen. Mit Autofokus liegt die Naheinstellgrenze bei 20 cm, mit manuellen Fokus sind es abhängig von der Brennweite 13 cm bis 17 cm. Beim Einsatz des manuellen Fokus liegt der maximale Abbildungsmaßstab bei 1:5,6 erreichen, mit Autofokus sind es 1:7,1.

Sony bietet das 70 x 55 mm große und 187 g schwere E PZ 10-20mm F4 G ab Mitte Juni 2022 für einen Preis von 849,00 Euro (UVP) an. Filter lassen sich in einem 62 mm großen Gewinde montieren, Abdichtungen schützen das Innere vor Staub und Feuchtigkeit.

Das Sony E 11mm F1.8 bietet auf Kleinbild umgerechnet eine Brennweite von 16,5 mm. Die große Blendenöffnung von F1.8 erlaubt Aufnahmen bei wenig Licht, schließen lässt sich die Öffnung auf bis zu F16. Hierfür wurden sieben abgerundete Lamellen verbaut. Die Naheinstellgrenze des Sony E 11mm F1.8 liegt bei 12 cm, der maximale Abbildungsmaßstab wird mit 1:5 angegeben. Zwei Linearmotoren erlauben schnelle und leise Fokusveränderungen, beim optischen Aufbau nutzt Sony zwölf Linsen in elf Gruppen. Dieser umfasst unter anderem drei asphärische und drei ED-Linsen.

Das Sony E 11mm F1.8 besitzt ein 66 x 58 mm großes Gehäuse und ein Filtergewinde mit 55 mm Durchmesser. Auf die Waage bringt es 181 g, die Abdichtungen schützen vor Staub und Feuchtigkeit. Zu erwerben wird es ab Juni 2022 sein, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 599,00 Euro.

Das dritte neue Model ist das Sony E 15mm F1.4 G. Dieses besitzt eine kleinbildäquivalente Brennweite von 22,5mm und macht dank der großen Öffnung von F1.4 Einsätze auch bei wenig Licht mit niedrigen Sensorempfindlichkeiten möglich. Abblenden lässt sich mittels sieben abgerundeter Lamellen auf bis zu F16 dies geht über die Kamera oder direkt am Objektiv per Blendenring. Letzteren kann man zudem konfigurieren und sich zwischen der Drehung mit oder ohne Klicks entscheiden.

Beim optischen Aufbau des Sony E 15mm F1.4 G greift Sony auf 13 Linsen in zwölf Gruppen zurück. Eine ED-, eine Super-ED- und drei asphärische Linsen minimieren Abbildungsfehler. Das Scharfstellen übernimmt ein Linearmotor, damit wird das leise und trotzdem schnelle Fokussieren ermöglicht. Wer sich für den AF-Antrieb entscheidet, kann ab 20 cm Abstand fokussieren, mit manuellem Fokus sind 17 cm möglich. Der maximale Abbildungsmaßstab ist daher vom Fokusmodus abhängig und liegt bei 1:6,7 (MF) bzw. 1:8,3 (AF).

Ab Mitte Juni 2022 lässt sich das Sony E 15mm F1.4 G für einen Preis von 849,00 Euro (UVP) erwerben. Es besitzt ein abgedichtetes Gehäuse, misst 67 x 70 mm und bringt 219 g auf die Waage. Die Montage von Filtern ist über ein 55 mm großes Gewinde möglich.

 

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