Naheinstellgrenze

Die Naheinstellgrenze eines Objektivs bezeichnet den kürzesten Aufnahmeabstand, in dem ein Motiv aufgenommen werden kann. Die Naheinstellgrenze wird bei Systemkameras vom Motiv bis zur Sensorebene gemessen. Letztere wird bei einer Kamera in der Regel mit einer Markierung auf dem Gehäuse angegeben.

Eingezeichnete Sensorebene bei der Canon EOS 80D (Bildquelle: Canon)

Bei Spiegelreflexkameras ist der Sensor – und somit auch die Sensorebene – wegen des Spiegels im rückwärtigen Teil des Gehäuses zu finden, bei spiegellosen Systemkameras in der Regel im vorderen Teil (vom Objektiv aus gesehen).

Erklärung zur Naheinstellgrenze und dem Arbeitsabstand

Teilweise wird zusätzlich zur Naheinstellgrenze auch der Begriff des Arbeitsabstandes genannt. Dieser beschreibt den kürzest möglichen Abstand eines Motivs von der Frontlinse.

Die Naheinstellgrenze eines Objektivs lässt sich mit Vorsatzlinsen, sogenannten Nahlinsen, oder Zwischenringen verkürzen. Mittels dieser beiden Zubehörprodukte kann also der maximale Abbildungsmaßstab erhöht werden.

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