Nikon entwickelt das Nikkor Z 400mm F2.8 TC VR S

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Nikon baut sein Objektivportfolio für das Z-Bajonett stetig aus. Nun hat das japanische Unternehmen die Entwicklung des ersten Superteleobjektivs bekannt gegeben. Beim Nikkor Z 400mm F2.8 TC VR S handelt es sich um ein für Kleinbildkameras konstruiertes Objektiv mit eingebautem 1,4-fach-Telekonverter. Dieser lässt sich per Schalter in den Strahlengang einschwenken und macht aus der 400 mm-Festbrennweite ein Modell mit 560 mm. Wie jeder Telekonverter reduziert allerdings auch dieser die Lichtstärke des optischen Systems, statt F4 beträgt sie nur noch F5.6. Eine ähnliche Lösung nutzt Nikon schon beim AF-S Nikkor 180-400mm F4E TC 1.4 FL ED VR.

Zum optischen Aufbau hat Nikon ansonsten noch keine Details preisgegeben, natürlich ist aber von vielen Linsen auszugehen. Als Ziel nennt Nikon die beste optische Performance und realistische wie herausragende Bilder durch eine hohe Auflösung und ein schönes Bokeh. Dank einer neuen Antireflex-Vergütung soll das Nikkor Z 400mm F2.8 TC VR S besonders wenig Lichtreflexe zeigen.

Für Filter wird wie bei allen lichtstarken Superteleobjektiven kein Gewinde an der Front der Optik genutzt, sondern eine Schublade in der Nähe des Bajonetts verwendet.

Der Preis und die Verfügbarkeit des neuen Superteleobjektivs sind aktuell ebenfalls noch offen, eventuell steht das Nikkor Z 400mm F2.8 TC VR S bereits bei den Olympischen Winterspielen 2022 zur Verfügung.

 

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