Die Fotografie gehört zu den eher teuren Hobbys. Moderne Kameras kosten heutzutage meistens einen vierstelligen Betrag, Objektive kommen oftmals ebenfalls in diese Preisregion. Wer kein günstigeres Modell erwerben möchte, sondern unbedingt das Modell seiner Wahl, kann wie bei vielen Elektronik-Produkten viel Geld sparen. Dafür sind allerdings mehrere Punkte zu beachten. In diesem Artikel haben wir Tipps und Tricks zusammengestellt, mit dem sich beim Objektiv-Kauf Geld sparen lässt.

7Artisans hat mit dem 24mm F1.4 ein neues, manuell zu bedienendes Weitwinkelobjektiv angekündigt. Mit einer KB-Brennweite von 36 mm eignet es sich beim Einsatz an APS-C-Kameras unter anderem für Reportage-Aufnahmen. Wer die Festbrennweite an einer Micro-Four-Thirds-Kamera nutzt, erhält mit 48 mm (KB-äquivalent) ein Normalobjektiv. Eingaben müssen Fotografen wie bereits erwähnt manuell vornehmen, das gilt sowohl für die Wahl der Blende als auch die Fokussierung.

Nikon hat mit dem Nikkor Z 70-180mm F2.8 und dem Nikkor Z 180-600mm F5.6-6.3 VR zwei neue Teleobjektive für seine spiegellosen Systemkameras vorgestellt. Beide sind mit dem Z-Bajonett ausgestattet und lassen sich sowohl an Kameras mit einem Kleinbildsensor als auch an Modellen mit APS-C-Sensor nutzen. Zudem sind beide Objektive zu den Telekonvertern (1,4-fach und 2-fach) von Nikon kompatibel. Während das Nikkor Z 70-180mm F2.8 eine Alternative zum Nikkor Z 70-200mm F2.8 VR S darstellt, bietet Nikon mit dem Nikkor Z 180-600mm F5.6-6.3 VR sein erstes Supertelezoom für die Z-Kameras an.

In den letzten Tagen kochte die Gerüchteküche hoch: Zeiss soll sich vom Markt der Foto-Objektive verabschiedet haben. Das haben mehrere Webseiten unter Berufung auf einen australischen Distributor berichtet. Diese Information hat sich im Nachhinein allerdings als falsch herausgestellt. Laut Zeiss wurde nur die Entwicklung und Produktion von DSLR-Objektiven eingestellt, Objektive für spiegellose Systemkameras sollen weiterhin angeboten werden. Ob das Unternehmen neue DSLM-Modelle ankündigen wird, ist trotzdem alles andere als gesichert.

Nachdem unter der Marke Irix zuletzt nur neue Objektive für die Videografie vorgestellt wurden, bekommen nun auch wieder Fotografen zwei neue Produkte zu Gesicht. Ganz neu sind diese allerdings nicht, sowohl das Irix 15mm F2.4 Dragonfly als auch das Irix 150mm F2.8 1:1 Macro Dragonfly werden als Blackstone- und Firefly-Version bereits seit längerem für Spiegelreflexkameras von Canon und Nikon angeboten. Die neuen Versionen in der Dragonfly-Variante werden nun demnächst auch mit nativem E-Bajonett erhältlich sein.

Die Art-Serie von Sigma steht für eine hervorragende Bildqualität und eine hohe Lichtstärke. Mit dem 14mm F1.4 DG DN Art wurde die Serie nun um ein Modell ergänzt, das trotz einer sehr kurzen Brennweite von nur 14 mm eine sehr große Blendenöffnung von F1.4 zu bieten hat. Damit ist das neue Objektiv 2/3 Blenden lichtstärker als das schon länger erhältliche Sigma 14mm F1.8 DG HSM Art. Konstruiert wurde das Sigma 14mm F1.4 DG DN Art für Kameras mit einem Sensor im Kleinbildformat, an einer APS-C-Kamera entspricht der Bildwinkel einem 21mm-Objektiv.

Canon hat seit der Einführung des RF-Bajonetts gezeigt, dass abseits von klassischen Objektiven und Technologien auch an neuen Lösungen und mehr oder weniger unkonventionellen gearbeitet wird. Nun soll das japanische Unternehmen an einem Telekonverter arbeiten, der unterschiedliche Brennweitenverlängerungen bietet. Canonrumors bezeichnet diesen als „Zoom TC“, in der Praxis wird man sich aber wohl „nur“ für zwei oder drei Verlängerungsfaktoren entscheiden können.

Mit dem Nikkor Z DX 24mm F1.7 hat Nikon das erstes Objektiv mit fester Brennweite für seine spiegellosen APS-C-Kameras vorgestellt. Da Nikon APS-C-Modelle mit dem Kürzel “DX” bezeichnet, findet sich dieses auch im Produktnamen des Nikkor Z DX 24mm F1.7. Das neue Modell deckt umgerechnet auf Kleinbild eine Brennweite von 36 mm ab, somit gehört die Optik zu den klassischen Reportage-Objektiven. Durch die große Blende von F1.7 lässt sich das Nikkor Z DX 24mm F1.7 optimal bei wenig Licht nutzen, zudem eignet es sich zum Freistellen.

AstrHori hat mit dem 18mm F8 2X Makro eine APS-C-Version des seit letztem Jahr erhältlichen 28mm F13 2X Macro vorgestellt. Wie das Pendant für Kleinbildkameras besitzt das AstrHori 18mm F8 2X Makro eine sehr längliche Baumform und eine sehr schmale Vorderseite. Teilweise werden Objektive dieses Typs auch als Sondenobjektiv bezeichnet. Die besondere Bauweise erlaubt es Foto- und Videografen, an Stellen zu gelangen, an die man mit normalen Objektiven wegen deren deutlich größerer Frontlinse nicht kommt.

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