Für Sony E und Leica M: Voigtländer 35mm F2 APO-Lanthar asphärisch

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Voigtländer hat mit dem 35mm F2 APO-Lanthar asphärisch eine weitere Festbrennweite der APO-Lanthar-Serie mit apochromatischer Korrektur auf den Markt gebracht. Das Objektiv wird in zwei Versionen angeboten. Einmal für spiegellose Systemkameras von Sony mit dem E-Bajonett und einmal für Messsucherkameras von Leica mit dem M-Bajonett.

Beide Versionen unterscheiden sich bei der Blendenwahl, der minimalen Fokusdistanz und dem Gehäuse. Der optische Aufbau ist dagegen identisch. Die Blende können Fotografen jeweils von F2 bis F16 anpassen, durch das selektive Blendenkontrollsystem der Version mit E-Bajonett geht dies mit sowie ohne feste Blendenstufen. Besitzer der Version für Leica-Kameras steht dagegen nur eine gerasterte Blendeneinstellung zur Verfügung. Da Voigtländer damit Videografen ansprechen möchte, dürfte die fehlende stufenlose Blendenwahl Besitzer von M-Kameras aber kaum stören. Abblenden lässt sich bei beiden Versionen auf maximal F16, bei F2, F2.8, F5.6 und F16 soll sich laut Voigtländer eine runde Öffnung für ein besonders attraktives Bokeh ergeben.

Der optische Aufbau besteht jeweils aus elf Linsen in neun Gruppen. Zwei doppelseitige asphärische Elemente und fünf Linsen mit anomaler Teildispersion sollen Abbildungsfehler auf ein Minimum korrigieren. Die Floating-Elements-Konstruktion soll des Weiteren für gleichbleibend gute Bildergebnisse bei allen Fokuseinstellungen sorgen. Apropos Fokussierung: Dies geht mit dem Voigtländer 35mm F2 APO-Lanthar asphärisch E ab 35cm Motivabstand, bei der VM-Version für Leica-Kameras spricht Voigtländer von 50cm. Die Kupplung mit dem Messsucher ist allerdings erst ab 70cm aktiv. Besitzer des Voigtländer 35mm F2 APO-Lanthar asphärisch E können von der automatischen Aktivierung der Fokuslupe profitieren, die Objektiv-Daten werden ebenso an die Kamera übertragen. Die Objektivkorrektur und der Bildstabilisator arbeiten daher problemlos.

Im Vergleich zur E-Bajonett-Version (63 x 67mm) fällt das Voigtländer 35mm F2 APO-Lanthar asphärisch VM mit 56 x 58mm etwas kompakter aus, auf die Waage bringt es mit 304g statt 352g ebenso etwas weniger. Beide Objektive lassen sich ab März/April 2021 für einen Preis von 1.099,00 Euro (UVP) erwerben, bei der E-Version liegt im Gegensatz zur VM-Version eine Gegenlichtblende bei. Das Modell LH-13 für das Voigtländer 35mm F2 APO-Lanthar VM kostet 109,00 Euro.

ObjektivVoigtländer 35mm F2 APO-Lanthar EVoigtländer 35mm F2 APO-Lanthar VM
ObjektivtypFestbrennweiteFestbrennweite
BajonettSony ELeica M
Maximale SensorgrößeKleinbildKleinbild
Brennweite35mm35mm
Brennweite (APS-C)53mm53mm
BlendeF2F2
kleinste BlendeF16F16
Blendelamellen 1212
Blendenringjaja
Linsen 1111
Gruppen99
Spezialgläser2 x asphärische Linse,
5 x Linsen mit anomaler Teildispersion
2 x asphärische Linse,
5 x Linsen mit anomaler Teildispersion
Bildstabilisatorneinnein
Autofokusneinnein
Autofokusmotorneinnein
Innenfokussierungjaja
Fokusring für MFjaja
Full Time MFneinnein
AF/MF-Schalterneinnein
Fokuslimiterneinnein
Entfernungsanzeigejaja
Naheinstellgrenze35cm50cm
Größter Abbildungsmaßstabk. A. k. A.
Filtergewinde49mm49mm
Frontlinsenicht rotierendnicht rotierend
Material BajonettMetallMetall
Wettergeschütztneinnein
für Telekonverter geeignetneinnein
Größe63 x 67mm56 x 58mm
Gewicht352g304g
UVP1.099,00 Euro1.099,00 Euro
Gegenlichtblendemitgeliefertoptional erhältlich: LH-13
Besonderheitenmit elektronischer Datenübertragung
stufenlose Blendenwahl möglich
Vorstellung02/202102/2021

 

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