Kaufberatung: Objektiv-Empfehlungen Micro Four Thirds

Unsere Objektiv-Empfehlungen für spiegellose Systemkameras mit Micro Four Thirds-Bajonett. Da diese Kaufberatung für erfahrene Fotografen gedacht ist, verzichten wir auf ausführliche Erklärungen und haben alle wissenswerten Fakten zusammengefasst. Für Einsteiger haben wir eigene Empfehlungen zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

Informationen

Wir haben unsere Empfehlungen in drei verschiedene Klassen gegliedert. Objektive der Einsteigerklasse erfüllen einfache bis mittlere Ansprüche. Objektive der Mittelklasse sind vor allem im mittleren Preisbereich (kann je nach Kamerasystem deutlich variieren) angesiedelt und bieten in vielen Aufnahmesituationen eine gute bis sehr gute Leistung. Objektive der Profiklasse stellen das “Non plus ultra” dar. Sie besitzen beispielsweise eine hohe Lichtstärke oder setzen sich in anderen Punkten von der “Konkurrenz” ab. Der Preis kann bei diesen Objektiven sehr hoch ausfallen. Objektive, die wir in der Klasse “Einen Gedanken wert” aufführen, sind nicht unbedingt für jeden Fotografen eine Empfehlung. Sie besitzen aber ein oder mehrere besondere Features. Wichtig zu wissen: Die Grenzen der Klassen sind fließend und bieten nur eine grobe Orientierung. Auch mit vielen Einsteiger- oder Mittelklasse-Objektiven lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen.

In unsere Bewertung fließt nicht nur die Bildqualität ein, auch die Lichtstärke und der Brennweitenbereich spielen eine Rolle. Zudem sind der Fokusantrieb und die weitere Ausstattung (Bildstabilisator, Gehäusematerial, Abdichtungen, …) relevant. Ein empfehlenswertes Objektiv muss nicht in jedem Punkt überzeugen können, die Gesamtleistung muss jedoch stimmen. Der Punkt Bildqualität umfasst nicht nur die Detailwiedergabe im Zentrum und an den Rändern, dazu gehören auch die Vignettierung, die Verzeichnung und andere Abbildungsfehler wie chromatische Aberrationen.

Fisheye-Objektive

Einsteigerklasse

Venus Optics Laowa 4mm F2.8 Fisheye

Das Laowa 4mm F2.8 Fisheye ist ein ganz besonderes Objektiv. Es zeigt einen Bildwinkel von 210 Grad – man kann also sprichwörtlich nach hinten schauen. Der große Bildwinkel ist Fluch und Segen zu gleich. Fotografen können einen enormen Bildbereich mit nur einem Foto abdecken, die Motivwahl macht dies allerdings schwer. Leider wird die circulare Fisheye-Darstellung nicht vollständig erreicht, an der Bildober- und -unterseite fehlen kleine Teilbereiche. Die Abbildungsqualität fällt angesichts des extremen Bildwinkels gut aus. Die Wahl des Fokus muss am Objektiv per Einstellring erfolgen, für die Blendenwahl gilt das gleiche. Automatikfunktionen gibt es keine. Diese werden beim nur 50 x 31mm großen und 128g schweren Fisheye jedoch auch kaum benötigt. Als Material kommt beim seit 2019 erhältlichen Objektiv Metall zum Einsatz. Die unverbindliche Preisempfehlung des Venus Optics Laowa 4mm F2.8 Fisheye liegt bei 299,00 Euro, der Straßenpreis bei etwa 275 Euro.

Bewertung Bildqualität: 4.5 out of 5 stars (4,5 / 5)

Gesamtwertung: 3.5 out of 5 stars (3,5 / 5)

Preis-Leistungs-Verhältnis: 5 out of 5 stars (5 / 5)

Pro Contra
Sehr gute Bildqualität Manuelles Objektiv (u. a. kein Autofokus)
Hochwertiges Metallgehäuse Nicht ganz vollständig circulare Abbildung
Sehr kompakt und leicht

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Venus Optics Laowa 4mm F2.8 Fisheye.

Samyang 7,5mm F3.5 UMC Fish-eye

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Mittelklasse

Panasonic Lumix G Fisheye 8mm F3.5

Das Panasonic Lumix G Fisheye 8mm F3.5 zeigt als Fisheye deutlich gekrümmte Linien und eignet sich für alle klassischen Aufgaben eines Fischaugen-Objektivs. Die mit einem Mikromotor ausgestattete Optik erreicht schon bei Offenblende eine sehr gute Abbildungsleistung, Flares können den Bildeindruck allerdings etwas trüben. Dank einer kurzen Naheinstellgrenze von nur 10cm kommt man sehr an an das Motiv heran, der Autofokus arbeitet schnell und leise. Mit 61 x 52mm fällt das Fisheye kompakt aus, das Gewicht beträgt nur 165g. Angekündigt wurde das Panasonic Lumix G Fisheye 8mm F3.5 im Jahr 2010 mit einer UVP von 799,00 Euro, im Handel muss man aktuell rund 650 Euro dafür ausgeben.

Bewertung Bildqualität: 4.5 out of 5 stars (4,5 / 5)

Gesamtwertung: 4.5 out of 5 stars (4,5 / 5)

Preis-Leistungs-Verhältnis: 3.5 out of 5 stars (3,5 / 5)

Pro Contra
Insgesamt sehr gute Bildqualität Anfällig für Flares
Kurze Naheinstellgrenze
Schneller und leiser Fokusmotor
Recht kompakt und leicht

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Lumix G Fisheye 8mm F3.5.

Profiklasse

Olympus M.Zuiko Digital ED 8mm F1.8 Fisheye Pro

Als Objektiv der Pro-Serie bietet das M.Zuiko Digital ED 8mm F1.8 Fisheye Pro von Olympus die von den Pro-Modellen bekannten Features. Das Gehäuse ist dank Abdichtungen robust, tadellos verarbeitet und durch den Einsatz von Metall sehr hochwertig. Der Autofokusmotor arbeitet praktisch lautlos und sehr schnell, mit nur 12cm Naheinstellgrenze ergeben sich bei der Aufnahme praktisch keine Einschränkungen. Die Bildschärfe des Olympus M.Zuiko Digital ED 8mm F1.8 Fisheye Pro ist hoch, Abbildungsfehler sind sehr gut korrigiert. Die Blende des Objektivs fällt mit F1.8 für ein Fisheye ungewöhnlich groß aus, selbst bei wenig Licht lässt sich das Objektiv daher einsetzen. Dieser Fakt geht etwas zulasten der Abmessungen (62 x 80mm) und des Gewichts (315g). Andere Fisheyes sind deutlich kompakter und leichter. Der Preis des Olympus M.Zuiko Digital ED 8mm F1.8 Fisheye Pro beträgt im Handel etwa 750 Euro, vorgestellt wurde das Objektiv im Sommer 2015 (UVP: 899,00 Euro).

Bewertung Bildqualität: 4.5 out of 5 stars (4,5 / 5)

Gesamtwertung: 4.5 out of 5 stars (4,5 / 5)

Preis-Leistungs-Verhältnis: 4 out of 5 stars (4 / 5)

Pro Contra
Sehr gute Bildqualität Vergleichsweise groß und schwer
Sehr lichtstark
Schneller und leiser Fokusmotor
Filtergewinde

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Olympus M.Zuiko Digital ED 8mm F1.8 Fisheye Pro.

Ultraweitwinkel-Objektive

Einsteigerklasse

Olympus M.Zuiko Digital ED 9-18mm F4-5.6

Das 2010 angekündigte Olympus M.Zuiko Digital ED 9-18mm F4-5.6 gehört schon zu den älteren MFT-Objektiven, macht aber auch heute noch eine gute Figur. Es gibt Details selbst am Bildrand sehr gut wieder, dafür ist nur wenig Abblenden notwendig. 18 bis bis 36mm KB-Brennweite sind sicherlich das höchste der Gefühle. im Vergleich zu Standardszooms bekommen Fotografen jedoch deutlich mehr auf das Bild. Der leise Autofokusmotor des Olympus M.Zuiko Digital ED 9-18mm F4-5.6 stellt schnell scharf, das 57 x 50mm große Gehäuse bringt nur 155g auf die Waage. Die kompakten Abmessungen machen jedoch Kompromisse bei der Lichtstärke nötig, mit F4 bis F5.6 fällt die Blendenöffnung recht klein aus. Von Vorteil ist dagegen das nur 52mm große Filtergewinde. Die unverbindliche Preisempfehlung des Olympus M.Zuiko Digital ED 9-18mm F4-5.6 liegt bei 649,00 Euro, im Handel werden rund 500 bis 550 Euro verlangt.

Pro Contra
Sehr gute Bildqualität Nicht ganz so weitwinkelig wie die Konkurrenz
Kompakt und leicht Geringe Lichtstärke
Filtergewinde

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Olympus M.Zuiko Digital ED 9-18mm F4-5.6.

Mittelklasse

Venus Optics Laowa 7,5mm F2

 

Das Laowa 7,5mm F2 von Venus Optics gehört zu den lichtstarken Ultraweitwinkel-Festbrennweiten, umgerechnet umgerechnet auf Kleinbild entspricht der Bildwinkel einem 15mm-Objektiv.  Dafür kann sich eine größte Blende von F2 sehen lassen. Wenn man sich für die Offenblende des Laowa 7,5mm F2 entscheidet, darf man am Rand natürlich nicht die maximale Schärfe erwarten. Hier werden Details sichtbar schlechter als im Zentrum wiedergegeben. Die Mitte kann sich dagegen sehen lassen. Abblenden verbessert diese kaum mehr. Am Rand sorgen kleinere Blenden für deutlich mehr schärfe, ab F4 bewegt sich die Detailwiedergabe auf einem sehr guten Niveau. Die sehr starke Vignettierung kann durch das Schließen der Blende ebenfalls reduziert werden, völlig weg bekommt man sie jedoch nicht. Dies könnte unter anderem der sehr kompakten Konstruktion geschuldet sein, das Laowa 7,5mm F2 ist lediglich 50 x 55mm groß. In der Standard-Version bringt es 170g auf die Waage, das Gehäuse besteht komplett aus Metall. Mit der Kamera besteht keine Kommunikation, Automatiken gibt es ebenso nicht. Die Blendenwahl und Fokussierung müssen daher manuell erfolgen. Das Venus Optics Laowa 7,5mm F2 kostet im Handel rund 560 Euro, die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 619,00 Euro.

Pro Contra
Insgesamt gute Bildqualität Abbfallende Bildqualität zu den Rändern und starke Vigenttierung
Mit F2 hohe Lichtstärke Manuelles Objektiv (u. a. kein Autofokus)
Sehr kompakt und leicht
Metallgehäuse

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Venus Optics Laowa 7,5mm F2.

Panasonic Lumix G Vario 7-14mm F4 Asph.

Panasonic bietet mit dem Lumix G Vario 7-14mm F4 Asph. seit 2009 ein Ultraweitwinkel für Micro Four Thirds-Kameras an. Das 2-fach-Zoom deckt 14 bis 18mm KB-Brennweite ab, der abgebildete Bildbereich ist daher sehr groß. Die Blende liegt durchgängig bei F4, Licht muss daher nicht immer richtig viel zur Verfügung stehen. Wer die beste Bildqualität erzielen möchte, muss die Blendenöffnung allerdings verkleineren. Bei Offenblende gibt das Panasonic Lumix G Vario 7-14mm F4 Asph. am Rand deutlich weniger Details als in der Bildmitte wieder. Am schellen und leisen Fokusmotor kann man nichts kritisieren. Die Abmessungen des 83 x 70mm großen Zooms sind durchschnittlich, das Gewicht geht mit 300g völlig in Ordnung. Filter lassen wegen der gebogenen Frontlinse und der fest verbauten Gegenlichtblende nur über Umwege montieren.

Pro Contra
Mit 14mm KB sehr weitwinkelig Detailwiedergabe am Bildrand nicht optimal
Durchgängige Lichtstärke von F4 Kein Filtergewinde vorhanden
Schneller und leiser Fokusmotor

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Lumix G Vario 7-14mm F4 Asph.

Profiklasse

Olympus M.Zuiko Digital ED 7-14mm F2.8 Pro

Olympus bietet mit dem M.Zuiko Digital ED 7-14mm F2.8 Pro seit Frühjahr 2015 ein Ultraweitwinkel der Pro-Serie an. Es hat nicht nur eine kleinbildäquivalente Brennweite von sehr weitwinkeligen 14 bis 18mm zu bieten, die größte Blendenöffnung liegt stets bei F2.8. Das macht den Einsatz bei nicht optimalen Lichtverhältnissen möglichen. Die Abbildungsleistung des Objektivs fällt bis auf die Bildecken bei 14mm und Offenblende exzellent aus, abblenden hilft bei der einzigen kleinen Schwachstelle des 2-fach-Zooms weiter. Im Zentum lässt sich die Detailwiedergabe ohne Einschränkungen als tadellos bezeichnen. Weitere Pluspunkte sammelt des Olympus M.Zuiko Digital ED 7-14mm F2.8 Pro mit einem richtig schnellen und praktisch geräuschlosen Fokusmotor. Das abgedichteten Metallgehäuse ist sehr robust und abgedichtet. Die lange Featureliste sorgt für ein hohes Gewicht (534g), riesige Abmessungen (79 x 106mm) und ein gebogene Frontlinse. Die Arbeit mit Filtern ist beim Olympus M.Zuiko Digital ED 7-14mm F2.8 Pro daher nur über spezielle angepassten Adapter möglich.

Pro Contra
Exzellente Bildqualität Sehr groß und schwer
Mit 14mm KB sehr weitwinkelig Kein Filtergewinde vorhanden
Durchgängige Lichtstärke von F2.8
Hochwertiges Metallgehäuse mit Abdichtungen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Olympus M.Zuiko Digital ED 7-14mm F2.8 Pro.

Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 8-18mm F2.8-4 Asph.

Panasonic Leica DG Vario Elmarit 8-18mm F2.8-4 Asph.

Panasonic bietet mit dem Leica DG Vario-Elmarit 8-18mm F2.8-4 Asph. seit 2017 ein Ultraweitwinkel für MFT-Kameras an. Dieses gehört zur Premium-Serien, die mit dem Leica-Label versehen ist. Das 2,3-fach-Zoom punktet mit einer sehr guten Bildqualität und einer recht hohen Lichtstärke von F2.8 bis F4. Gegenüber des Olympus M.Zuiko Digital ED 7-14mm F2.8 Pro fällt es nicht ganz so weitwinkelig und lichtstark aus, als Vorteil steht allerdings ein Filtergewinde zur Verfügung. Zu den weiteren Features des 73 x 88mm großen und 315g schweren Leica DG Vario-Elmarit 8-18mm F2.8-4 Asph. gehören Abdichtungen und ein leiser sowie schneller Linearmotor. Die unverbindliche Preisempfehlung gibt Panasonic mit 1.199,00 Euro an, der Straßenpreis liegt bei rund 900 Euro.

Pro Contra
Sehr gute Bildqualität Nicht ganz so weitwinkelig wie die Konkurrenz
Lichtstärke von F2.8 bis F4
Hochwertiges Metallgehäuse mit Abdichtungen
Filtergewinde vorhanden

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 8-18mm F2.8-4 Asph.

Einen Gedanken wert

Voigtländer Nokton 10,5mm F0.95

Voigtl„änder Nokton 10,5mm F0.95

Mit 21mm KB-Brennweite gehört das Voigtländer Nokton 17,5mm F0.95 sicherlich nicht zu den weitwinkeligsten Objektiven. Die bei der genannten Brennweite gebotene Lichtstärke ist in der Welt der Micro Four Thirds-Objektive dagegen einmalig. Mit F0.95 lässt sich selbst bei den schlechten Lichtverhältnissen Fotografieren. Das die riesige Blendenöffnung nicht ohne Folgen bleibt, versteht sich von selbst. offen, also bei F0.95 werden Details nur in der Mitte gut aufgelöst, außerhalb davon nimmt die Detailwiedergabe stark ab. In den Ecken erreicht sie sogar nur ein wenig befriedigendes Niveau. Abblenden ist für scharfe Bildergebnisse vom Zentrum bis zum Rand Pflicht. Ab F2.8 werden ordentliche und bei F4 sehr gute Ergebnisse erreicht. Weitere Abstriche müssen Besitzer des Voigtländer Nokton 10,5mm F0.95 in puncto Komfort machen: Die Blende und der Fokus sind manuell einzustellen. Am 77 x 82mm großen und 586g schweren Gehäuse der Festbrennweite gibt es keine Abdichtungen, das Äußere besteht allerdings aus robustem Metall. Positiv: Trotz der enorm hohen Lichtstärke hat Voigtländer beim Nokton 10,5mm F0.95 ein Filtergewinde verbaut.

Pro Contra
Extrem hohe Lichtstärke von F0.95 Schlechte Detailwiedergabe bei großen Blenden außerhalb der Mitte
Hochwertiges Metallgehäuse Manuelles Objektiv (u .a. kein Autofokus)
Filtergewinde vorhanden

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Voigtländer Nokton 10,5mm F0.95.

Weitwinkel-Objektive

Einsteigerklasse

Panasonic Lumix G 14mm F2.5 II Asph.

Das Panasonic Lumix G 14mm F2.5 II Asph. gehört zu den sogenannten Pancake-Objektiven, also Modellen, die sehr flach gebaut sind. Flach ist die Festbrennweite zweifellos, mit 55 x 21mm Größe gibt es kaum kompaktere Objektive. Das Gewicht bewegt sich mit 55g zudem auf einem sehr geringen Niveau. Wer ein kompaktes und leichtes Weitwinkel-Objektiv (28mm KB) für seine MFT-Kameras sucht, liegt beim Panasonic Lumix G 14mm F2.5 II Asph. goldrichtig. Die Lichtstärke fällt angesichts der Abmessungen recht hoch aus, mit F2.5 kommt man in vielen Situationen aus. Bei der Bildqualität sind gerade bei F2.5 größere Abstriche am Rand notwendig, in der Mitte wird jedoch eine gute Schärfe erzielt. Chromatische Aberrationen und eine Randabschattung sind sichtbar, abblenden hilft weiter. Der Autofokus stellt ordentlich schnell und leise scharf. Vom einige Jahre zuvor erschienen Panasonic Lumix G 14mm F2.5 Asph. unterscheidet sich die zweite Version nur in puncto Gehäuse. Der optische Aufbau und der Autofokusmotor sind völlig identisch. Das Panasonic Lumix G 14mm F2.5 II Asph. wird seit 2014 für eine UVP von 399,00 Euro angeboten, im Handel muss man etwa 250 Euro dafür zahlen.

Pro Contra
Extrem kompakt und leicht Abfallende Bildqualität außerhalb der Mitte
Mit F2.5 ordentliche Lichtstärke
Recht schneller und leiser Fokusmotor

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Lumix G 14mm F2.5 II Asph.

Mittelklasse

Panasonic Leica Summilux DG 15mm F1.7 Asph.

Panasonic Leica DG Summilux 15mm F1.7 Asph.

Das Panasonic Leica Summilux DG 15mm F1.7 Asph. gehört zur Leica-Premium-Serie von Panasonic und besitzt ein solides Metallgehäuse. Auf Kleinbild umgerechnet deckt die Festbrennweite 30mm ab, gehört also zu den moderat weitwinkeligen Objektiven. Wer 35mm als etwas zu “telelastig” und 24mm als zu stark weitwinkelig empfindet, könnte mit 30mm sehr gut auskommen. Trotz des nur 58 x 36mm großen und 115g Gehäuses hat das Panasonic Leica Summilux DG 15mm F1.7 Asph. eine größte Blendenöffnung von F1.7 zu bieten. Das macht es für fast alle Aufnahmesituationen interessant. Die Abbildungsleistung fällt mit Ausnahme der Ränder bei Offenblende sehr gut aus, um zwei Stufen abgeblendet wird auch hier eine gute Detailwiedergabe erreicht. Als Fokusmotor kommt ein schnelles und leises Modell zu Einsatz. Das im Frühjahr 2014 präsentierte Panasonic Leica Summilux DG 15mm F1.7 Asph. besitzt eine unverbindliche Preisempfehlung von 599,00 Euro, der Straßenpreis liegt bei rund 500 Euro.

Pro Contra
Insgesamt gute bis sehr gute Bildqualität Bei größeren Blenden etwas schechtere Auflösung am Rand
Mit F1.7 hohe Lichtstärke
Schneller und leiser Fokusmotor
Hochwertiges Metallgehäuse

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Leica Summilux DG 15mm F1.7 Asph.

Olympus M.Zuiko Digital 17mm F1.8

Schon etwas länger als das Panasonic Leica Summilux DG 15mm F1.7 Asph. ist das M.Zuiko Digital 17mm F1.8 von Olympus mit 34mm KB-Brennweite erhältlich. Es kam im Sommer 2012 auf den Markt und fällt mit 58 x 36mm genauso groß wie das etwas weitwinkeligere Modell von Panasonic aus. Wie Panasonic setzt Olympus auf ein Metallgehäuse (120g), ein schneller und leiser Fokusmotor ist mit an Bord. Die Bildqualität fällt bei und in der Nähe der Offenblende zum Rand hin sichtbar ab, bei etwas kleineren Blenden ist die Detailbezeichnung dagegen gut. In der Mitte sind praktisch keine Qualitätseinbußen hinzunehmen. Der Preis des liegt im Handel bei rund 450 Euro, die UVP beträgt 549,00 Euro.

Pro Contra
Insgesamt gute bis sehr gute Bildqualität Bei größeren Blenden etwas schlechtere Auflösung am Rand
Mit F1.8 hohe Lichtstärke
Schneller und leiser Fokusmotor
Hochwertiges Metallgehäuse

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Olympus M.Zuiko Digital 17mm F1.8.

Profiklasse

Panasonic Leica DG Summilux 12mm F1.4 Asph.

Wer auf der Suche nach einem sehr weitwinkeligen MFT-Objektiv mit sehr hoher Lichtstärke ist, kommt am Panasonic Leica DG Summilux 12mm F1.4 Asph. kaum vorbei. Mit seiner sehr hohen Lichtstärke von F1.4 eignet es sich auch für Aufnahmen bei wenig Licht, die große Blendenöffnung erhält man trotz einer kleinbildäquivalenten Brennweite von nur 24mm. In puncto Bildqualität muss man wegen der hohen Lichtstärke zu den Rändern hin größere Abstiche hinnehmen, im erweiterten Zentrum erhält man jedoch schon bei F1.4 eine sehr gute Detailzeichnung. Das 70 x 70mm große und 335g wiegende Metallgehäuse des Panasonic Leica DG Summilux 12mm F1.4 Asph. wird dem Status als Leica-Modell zweifellos gerechnet, zudem halten Abdichtungen Staub und Spritzwasser vom Inneren fern. Wer das seit 2016 erhältliche Objektiv im Handel erwerben möchte, kann dies für rund 1.150 Euro. Als unverbindliche Preisempfehlung nennt Panasonic 1.399,00 Euro.

Pro Contra
Insgesamt gute bis sehr gute Bildqualität Etwas schlechtere Auflösung am Rand
Mit F1.4 sehr hohe Lichtstärke Recht groß und schwer
Schneller und leiser Fokusmotor
Hochwertiges Metallgehäuse mit Adichtungen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Olympus M.Zuiko Digital 17mm F1.8.

Olympus M.Zuiko Digital ED 17mm F1.2 Pro

Mit dem M.Zuiko Digital ED 17mm F1.2 Pro bietet Olympus ein besonders lichtstarkes Weitwinkel für Micro Four Thirds-Kameras an. Das Objektiv gehört zur Pro-Serie und besitzt daher ein sehr hochwertiges Metallgehäuse mit Abdichtungen. Ebenso erwähnenswert ist der schnelle und leise Fokusmotor. Die Bildqualität lässt angesichts der sehr großen Blendenöffnung keine Wünsche übrig, die Bildränder fallen selbst bei Offenblende scharf aus. Abblenden steigert die Qualität auf ein exzellentes Niveau. Der Preis für die mit F1.2 besonders hohe Lichtstärke und die fast tadellose optische Leistung sind große Abmessungen 68 x 87mm und ein mit 390g für MFT-Objektive recht hohes Gewicht. Im Handel werden für das Olympus M.Zuiko Digital ED 17mm F1.2 Pro rund 1.150 Euro aufgerufen, 2017 wurde es mit einer UVP von 1.399,00 Euro angekündigt.

Pro Contra
Sehr gute bis exzellente Bildqualität Groß und schwer
Mit F1.2 sehr hohe Lichtstärke
Schneller und leiser Fokusmotor
Hochwertiges Metallgehäuse mit Abdichtungen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Olympus M.Zuiko ED Digital 17mm F1.2 Pro.

Normal-Objektive

Einsteigerklasse

Panasonic Lumix G 25mm F1.7 Asph.

Das Panasonic Lumix G 25mm F1.7 Asph. ist ein kostengünstiges Normalobjektiv mit 50mm KB-Brennweite. Die Brennweite ist optimal für allgemeine Fotos oder Porträtaufnahmen, durch die große Blendenöffnung von F1.7 eignet sich die Optik zum Freistellen oder Aufnahmen bei wenig Licht. Im Zentrum gibt das Panasonic Lumix G 25mm F1.7 Asph. Details ab er Offenblende sehr gut wieder am Rand, steigern lässt sich die Leistung durch Abblenden auf etwa F2.8. Andere Abbildungsfehler sind sehr gut im Griff. Der AF-Motor arbeitet schnell und leise, das Gehäuse besteht aus einfachem Kunststoff. Die Verarbeitung des 52 x 61mm großen und 125g auf die Waage bringendem Objektiv ist trotzdem ordentlich. Das Panasonic Lumix G 25mm F1.7 Asph. lässt sich im handel für etwa 150 Euro erwerben, als unverbindliche Preisempfehlung wurden bei der Vorstellung im Sommer 2019 199,00 Euro genannt.

Pro Contra
Sehr gute Bildqualität
Mit F1.7 hohe Lichtstärke
Schneller und leiser Fokusmotor

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Lumix G 25mm F1.7 Asph.

Olympus M.Zuiko Digital 25mm F1.8

Seit 2014 bietet Olympus dem M.Zuiko Digital 25mm F1.8 ein günstiges Normalobjektiv für MFT-Kameras an. Die Festbrennweite mit einer großen Blendenöffnung von F1.8 löst Details bei Offenblende gut und bei kleineren Blenden sehr gut auf. Am Rand liegt die Detailzeichnung wie üblich etwas hinter der Bildmitte zurück. Der Fokusmotor des Olympus M.Zuiko Digital 25mm F1.8 sorgt für ein schnelles und leises Scharfstellen. Beim Gehäuse nutzt Olympus Kunststoff, das 58 x 42mm messende Objektiv wiegt 137g. Als UVP nennt Olympus 399,00 Euro, im Handel ist das M.Zuiko Digital 25mm F1.8 ab etwa 350 Euro verfügbar.

Pro Contra
Sehr gute Bildqualität
Mit F1.8 hohe Lichtstärke
Schneller und leiser Fokusmotor

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Olympus M.Zuiko Digital 25mm F1.8.

Mittelklasse

Panasonic Leica Summilux DG 25mm F1.4 II Asph.

Das Panasonic Leica Summilux DG 25mm F1.4 II Asph. ist die im Sommer 2019 veröffentliche Neuauflage des Panasonic Leica Summilux DG 25mm F1.4 Asph. Die zweite Version des Premiums-Objektivs mit “Leica”-Label wurde mit einem Staub- und Spritzwasserschutz versehen, zudem wurde das AF-System für aktuelle Kameras optimiert. Der optische Aufbau hat sich dagegen nicht verändert, für die Abmessungen (63 x 55mm) gilt das ebenfalls. Das Objektiv erreicht bei Offenblende und im Zentrum eine sehr hohe Bildschärfe, zu den Rändern hin werden sichtbar weniger Details wiedergegeben. Abblenden auf F2 bis F2.8 ist empfehlenswert. Apropos Blende: Mit F1.4 macht das Panasonic Leica Summilux DG 25mm F1.4 auch bei wenig Licht eine sehr gute Figur, zudem lassen sich Motive vom Hintergrund abheben. Die kleinbildäquivalente Brennweite von 50mm erlaubt den Einsatz in vielen Aufnahmesituationen. Im Handel wird das Leica Summilux DG 25mm F1.4 von Panasonic aktuell in Höhe der unverbindlichen Preisempfehlung von 649,00 Euro angeboten.

Pro Contra
Insgesamt gute bis sehr gute Bildqualität Nicht optimale Detailwiedergabe bei Offenblende außerhalb des Zentrums
Mit F1.8 hohe Lichtstärke
Schneller und leiser Fokusmotor
Hochwertiges Metallgehäuse mit Abdichtungen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Leica Summilux DG 25mm F1.4 II Asph.

Sigma 30mm F1.4 DC DN Contemporary

Sigma 30mm F1.4 DC DN Contemporary

Das Sigma 30mm F1.4 DC DN Contemporary wird von Sigma unter anderem für Kameras mit Micro Four Thirds-Bajonnett angeboten. Die vom MFT-Sensor resultierende kleinbildäquivalente Brennweite von 60mm ist für Normalobjektive vergleichsweise lang, die Festbrennweite kann jedoch einen guten Kompromiss aus Normal- und leichtem Teleobjektiv darstellen. Dank F1.4 lässt sich das Objektiv sehr gut bei wenig Licht und zum Freistellen verwenden. Die Bildqualität bewegt sich bei der größten Blendenöffnung und im Zentrum auf einem soliden Niveau, am Rand werden nicht ganz so viele Details wiedergegeben. Abblenden hilft weiter, bei F2.8 nimmt der Randabfall sichtbar ab. Ein schneller und leiser Fokusmotor ist ebenso auf der Habenseite zu nennen. Wegen der Konstruktion für Kameras mit APS-C-Sensoren, fällt das Sigma 30mm F1.4 DC DN Contemporary mit 65 x 73mm sehr groß aus, des Gewicht bewegt sich mit 265g auf einem nicht allzu hohen Niveau. Als UVP hat Sigma bei der Vorstellung im Jahr 2016 399,00 Euro genannt, im Handel wird die Brennweite für 300 Euro angeboten.

Pro Contra
Insgesamt sehr gute Bildqualität Nicht ganz optimale Detailwiedergabe bei Offenblende außerhalb des Zentrums
Mit F1.4 sehr hohe Lichtstärke
Schneller und leiser Fokusmotor

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Sigma 30mm F1.4 DC DN.

Profiklasse

Olympus M.Zuiko Digital ED 25mm F1.2 Pro

Die maixmale Freistellung erhalten Fotografen beim Einsatz einer Optik mit Normalbrennweite beim Olympus M.Zuiko Digital ED 25mm F1.2 Pro. Dessen Bildwinkel entspricht umgerechnet 50mm. Mit F1.2 meistert das Objektiv zudem Einsätze bei wenig Licht. Die höchste Bildschärfe sollte man bei Offenblende noch nicht erwarten, leicht abgeblendet erzielt das M.Zuiko Digital ED 25mm F1.2 Pro im Zentrum aber schon ein sehr gutes Ergebnis. Ab etwa F2.8 sind auch die Ränder detailreich. Wie es sich für ein “Pro”-Objektiv gehört, besitzt die Festbrennweite ein sehr hochwertiges Metallgehäuse mit Abdichtungen sowie einen sehr flotten und gleichzeitig leisen Fokusmotor. Vorgestellt wurde das Olympus M.Zuiko Digital ED 25mm F1.2 Pro im Sommer 2016 mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.299,00 Euro, der Straßenpreis liegt aktuell ein rund 1.100 Euro.

Pro Contra
Insgesamt gute bis sehr gute Bildqualität Nicht optimale Detailwiedergabe bei Offenblende und am Bildrand
Mit F1.2 sehr hohe Lichtstärke
Schneller und leiser Fokusmotor
Hochwertiges Metallgehäuse mit Abdichtungen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Olympus M.Zuiko Digital ED 25mm F1.2 Pro.

Standardzooms

Einsteigerklasse

Panasonic Lumix G Vario 12-32mm F3.5-5.6 Asph. Mega O.I.S.

Panasonic Lumix G Vario 12-32mm F3.5-5.6 Asph. O.I.S.

Das Panasonic Lumix G Vario 12-32mm F3.5-5.6 Asph. Mega O.I.S. wurde Ende 2013 zusammen mit der sehr kompakten Lumix DMC-Gm1 vorgestellt. Durch eine spezielle Konstruktion lässt sich für den Transport eine Parkposition einnehmen, in der das 70g leichte Objektiv nur 56 x 24mm groß ist. Der Brennweitenbereich fällt gegenüber anderen Kitobjektiven einen Tick geringer aus, der Brennweitenbereich von 24 bis 64mm (KB-äquivalent) ist dafür vergleichsweise weitwinkelig. Die Abbildungsleistung bewegt sich für ein kompaktes Kitobjektiv auf einem sehr guten Niveau, selbst die größten Blendenöffnungen (F3,5 im Weitwinkel und F5,6 im Telebereich) sind sehr gut nutzbar. Für die maximale Schärfe ist Abblenden allerdings zu empfehlen. Der Autofokus gehört sowohl in puncto Geschwindigkeit als auch Geräuschniveau zu den besten Modellen. Am besten erwirbt man das Panasonic Lumix G Vario 12-32mm F3.5-5.6 Asph. Mega O.I.S. wie alle Kitobjektive zusammen mit einer Kamera, dann kostet es nur einen kleinen Aufpreis. Die unverbindliche Preisempfehlung von 349,00 Euro ist deutlich zu hoch gegriffen, der Straßenpreis liegt mit etwa 275 Euro immerhin etwas darunter.

Pro Contra
Gute bis sehr gute Bildqualität Wie fast alle Kitobjektive lichtschwach
Äußerst kompakt und leicht
Schneller und leiser Fokusmotor

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Lumix G Vario 12-32mm F3.5-5.6 Asph. Mega O.I.S.

Mittelklasse

Panasonic Lumix G Vario 12-60mm F3.5-5.6 Asph. Power O.I.S.

Das Panasonic Lumix G Vario 12-60mm F3.5-5.6 Asph. Power O.I.S. ist ein seit Frühjahr 2016 erhältliches Standardzoom mit 24 bis 120mm KB-Brennweite. Mit dem 5-fach-Zoombereich lässt sich gut arbeiten, ein weiteres Objektiv ist nicht zwingend notwendig. Die Lichtstärke sinkt beim Zoomen von F3.5 auf F5.6 ab, das ist für günstigere Standardzooms üblich. Die Bildqualität bewegt sich in der Bildmitte bei allen Brennweiten auf einem sehr guten Level, zum Rand nimmt sinkt die Detailwiedergabe etwas deutlicher ab. Abblenden ist sofern möglich zu empfehlen. Eine Empfehlung verdient sich das Panasonic Lumix G Vario 12-60mm F3.5-5.6 Asph. Power O.I.S. unter anderem auch wegen seinem schnell arbeitenden Autofokus, der praktisch keine Geräusche erzeugt. Vom optischen Bildstabilisator werden beim Einsatz an allen Kameras Verewcklungen reduziert. Das 66 x 71mm messende Panasonic Lumix G Vario 12-60mm F3.5-5.6 Asph. Power O.I.S. verfügt über Abdichtungen und bringt nur 210g auf die Waage. Es kostet laut unverbindlicher Preisempfehlung 449,00 Euro, im Handel werden rund 350 bis 400 Euro verlangt.

Pro Contra
Insgesamt gute Bildqualität Nicht optimale Detailwiedergabe am Bildrand
Mit durchgängig F4 ordentliche Lichtstärke für ein Superzoom Wie fast alle Kitobjektive lichtschwach
Schneller und leiser Fokusmotor
Gehäuse mit Abdichtungen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Lumix G Vario 12-60mm F3.5-5.6 Asph. Power O.I.S.

Profiklasse

Panasonic Leica DG Vario Summilux 10-25mm F1.7 Asph.

Mit dem Leica DG Vario Summilux 10-25mm F1.7 Asph. hat Panasonic seit Sommer ein Objektiv in seinem MFT-Portfolio, das gleich in mehrfacher Hinsicht neue Maßstäbe gesetzt hat. Neben dem vielfältig einsetzbaren Brennweitenbereich von 20 bis 50mm (KB-äquivalent) besitzt das Zoom auch eine enorm hohe Lichtstärke von durchgängig F1.7. Dadurch gelangt deutlich mehr Licht (1,5 Blendenstufen) auf den Sensor als bei “herkömmlichen” Objektiven mit F2.8. Die Bildqualität des Panasonic Leica DG Vario Summilux 10-25mm F1.7 Asph. bewegt sich für ein enorm lichtstarkes Zoomojektiv auf einem sehr guten Niveau, am Rand sind gerade bei größeren Blendenöffungen aber ein paar Abstriche hinzunehmen. Die Differenz zum Zentrum nimmt bei kleineren Blenden ab, schon bei F2.8 erreicht das Objektiv ein exzellentes Qualitätsniveau. Die weitere Austattung entspricht dem bei “Leica”-Modellen üblichen, hohen Level. Ein abgedichtetes, besonders robustes Metallgehäuse und ein richtig schneller Autofokusmotor ohne störende Geräuschentwicklung fehlen nicht. Etwas schade ist der Verzicht auf einen optischen Bildstabilisator. Diese beeindruckenden technischen Daten gibt es natürlich nicht für umsonst. Neben einem für MFT-Objektive sehr hohen Gewicht (690g) und riesigen Abmessungen (88 x 128mm) besitzt das  Panasonic Leica DG Vario Summilux 10-25mm F1.7 Asph. auch einen stattlichen  Preis. Zur Vorstellung wurde es mit 1.999,00 Euro (UVP) angegeben, im Handel sind etwa 1.900 Euro zu bezahlen.

Pro Contra
Sehr gute Bildqualität Groß und schwer
Mit durchgängig F1.7 extreme Lichtstärke für ein Zoom
Schneller und leiser Fokusmotor
Hochwertiges Metallgehäuse mit Abdichtungen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Leica DG Vario Summilux 10-25mm F1.7 Asph.

Olympus M.Zuiko Digital ED 12-40mm F2.8 Pro

Das Olympus M.Zuiko Digital ED 12-40mm F2.8 Pro ist ein klassisches lichtstarkes Standardzoom mit einer Blendenöffnung von F2.8. Diese steht bei allen Brennweiten von 24 bis 80mm (auf KB bezogen) zur Verfügung. Sowohl mit den genannten Brennweitenbereich als auch auch der Lichtstärke von F2.8 kommt man im Alltag sehr gut aus, viele Situationen können damit abgedeckt werden. Details gibt das Olympus M.Zuiko Digital ED 12-40mm F2.8 Pro im Zentrum unabhängig von der Blende oder Brennweite exzellent wieder, am Rand nimmt die Schärfe nur wenig ab. Das stimmige Paket wird durch ein sehr flotten als auch lesen Fokusmotor und ein robustes Metallgehäuse mit Abdichtungen abgerundet. Einzig wer keine Kamera mit integriertem Bildstabilisator besitzt, sollte vom Olympus M.Zuiko Digital ED 12-40mm F2.8 Pro besser die Finger lassen. Ein eigenen Stabilisator weißt das Objektiv nämlich nicht auf. Darauf sollte man bei einem Standardzoom nicht verzichten. Die Abmessungen von 70 x 84mm und das Gewicht von 382g bewegen sich noch im Rahmen, sehr klein und leicht ist das Olympus M.Zuiko Digital ED 12-40mm F2.8 Pro natürlich. Zur Vorstellung im September 2013 hat Olympus eine UVP von 999,00 Euro genannt, aktuell lässt sich das 3,3-fach-Zoom im Handel für wesentlich niedrigere rund 800 Euro erwerben.

Pro Contra
Sehr gute Bildqualität Kein optischer Bildstabilisator
Mit durchgängig F2.8 sehr gute Lichtstärke
Schneller und leiser Fokusmotor
Hochwertiges Metallgehäuse mit Abdichtungen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Olympus M.Zuiko Digital ED 12-40mm F2.8 Pro.

Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 12-60mm F2.8-4 Asph. O.I.S.

Als eines von zwei lichtstarken Standardzooms bietet Panasonic für MFT-Kameras das Leica DG Vario-Elmarit 12-60mm F2.8-4 Asph. O.I.S. an. Es deckt einen deutlich größeren Brennweiten als das Lumix G X Vario 12-35mm F2.8 Asph. Power O.I.S. ab, 24 bis 120mm KB-Brennweite sind für viele fotografischen Aufgaben ausreichend. Der größere Brennweitenbereich macht den Verzicht auf eine durchgängige Lichtstärke von F2.8 nötig, mit F4 am Teleende kommt man in der Regel aber gut aus. Was die Bildqualität anbelangt schlägt sich das Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 12-60mm F2.8-4 Asph. O.I.S. angesichts des 5-fachen Zoombereichs gut. In der Bildmitte werden Details stets sehr gut aufgelöst, zu den Rändern zeigen alle Brennweiten Schwächen. Am Thema des Abblendens kommt man daher nicht immer vorbei. Kein Abstriche sind am Autofokusmotor (leise und schnell) sowie dem Gehäuse (robustes Metall, Abdichtungen vorhanden) zu machen. Obendrauf gibt es zudem noch einen optischen Bildstabilisator. Das seit 2017 erhältliche Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 12-60mm F2.8-4 Asph. O.I.S. misst 68 x 86mm und bringt 320g auf die Waage. Die unverbindliche Preisempfehlung von 999,00 Euro wird im Handel mit etwa 850 Euro mittlerweile deutlich unterboten.

Pro Contra
Insgesamt gute Bildqualität Nicht optimale Detailwiedergabe am Bildrand
Mit F2.8 bis F4 ordentliche Lichtstärke
Schneller und leiser Fokusmotor
Hochwertiges Metallgehäuse mit Abdichtungen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 12-60mm F2.8-4 Asph. O.I.S.

Superzooms

Einsteigerklasse

keine Empfehlungen verfügbar

Mittelklasse

Panasonic Lumix G Vario 14-140mm F3.5-5.6 Asph. II Power O.I.S.

Das Panasonic Lumix G Vario 14-140mm F3.5-5.6 Asph. II Power O.I.S. ist ein Superzoom mit 24 bis 240mm kleinbildäquivalenter Brennweite. Angesichts des 10-fach-Zoombereichs müssen sich die Ansprüche an die Bildqualität in Grenzen halten. Im Zentrum erreicht das Objektiv schon bei der größten Blendenöffnung ein sehr gutes Schärfeniveau, an den Rändern sinkt die Bildqualität ab. Abblenden ist zum Erreichen der bestmöglichen Qualität absolut sinnvoll. Allzu Spielraum besteht dabei allerdings nicht, mit F3.5 bis F5.6 fällt das Lumix G Vario 14-140mm F3.5-5.6 Asph. II Power O.I.S. nicht besonders lichtstark aus. Dafür konnte Panasonic die Abmessungen vergleichsweise kompakt (67 x 75mm) halten, das Gewicht fällt mit 265g zudem nicht sehr hoch aus. Pluspunkte sammelt die Optik durch ihren schnellen und leisen AF, einen optischen Bildstabilisator gibt es als Bonus obendrauf. Auch Besitzer älterer Panasonic-Kameras ohne Sensor-Shift-Stabilisator können daher zum Panasonic Lumix G Vario 14-140mm F3.5-5.6 Asph. II Power O.I.S. greifen. Vorgestellt wurde das Zoom im Frühjahr 2019 als Nachfolgemodell des Panasonic Lumix G Vario 14-140mm F3.5-5.6 Asph. Power O.I.S., dieses wurde um ein abgedichtetes Gehäuse ergänzt. Die UVP des Panasonic Lumix G Vario 14-140mm F3.5-5.6 Asph. II Power O.I.S. liegt bei 699,00 Euro, der Straßenpreis beträgt rund 600 Euro. Der Kauf des Objektivs empfiehlt sich in jedem Fall im Bundle mit einer Kamera, dadurch kann man mindestens 100 Euro sparen.

Pro Contra
Insgesamt gute Bildqualität Nicht optimale Detailwiedergabe am Bildrand
Schneller und leiser Fokusmotor
Gehäuse mit Abdichtungen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Lumix G Vario 14-140mm F3.5-5.6 Asph. II Power O.I.S.

Profiklasse

Olympus M.Zuiko Digital ED 12-100mm F4 IS Pro

Olympus bietet mit dem M.Zuiko Digital ED 12-100mm F4 IS Pro seit 2016 ein Superzoom-Objektiv mit durchgängiger Lichtstärke von F4. Das ist für Objektive diesen Typs sehr ungewöhnlich, diese verfügen fast immer über eine abfallende Lichtstärke. Mit F4 gehört das das 8,3-fach-Zoom zwar nicht zu den lichtstärksten Modellen, bei vielen Aufnahmesituationen reicht diese Blendenöffnung jedoch aus. Der Brennweitenbereich von 24 bis 200mm (KB-äquivalent) erlaubt das Abdecken vieler fotografischer Bereiche, die Bildqualität des M.Zuiko Digital ED 12-100mm F4 IS Pro fällt für den großen sehr ordentlich aus. Am Rand ist zwar das Abfallen der Schärfe zu sehen, allzu stark hinken die Ränder dem sehr guten Zentrum aber nie hinterher. Das gilt selbst für die Offenblende. Des Weiteren kann das Objektiv mit einem schnellen und leisen Fokusmotor und einem optischen Bildstabilisator glänzen.Wie es für ein Objektiv der Pro-Serie üblich ist, besteht das Gehäuse des M.Zuiko Digital ED 12-100mm F4 IS Pro aus Metall und ist abgedichtet. Weniger erfreulich – aber angesichts der technischen doch verständlich – sind die großen Abmessungen (78 x 117mm) und das hohe Gewicht (561g) des Zooms. Der Preis des Objektivs bewegt sich mit 1.299,00 Euro UVP auf dem Niveau der anderen Profi-Modelle von Olympus, im Handel werden rund 1.100 Euro aufgerufen.

Pro Contra
Sehr gute Bildqualität Groß und schwer
Mit durchgängig F4 ordentliche Lichtstärke für ein Superzoom
Schneller und leiser Fokusmotor
Hochwertiges Metallgehäuse mit Abdichtungen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Olympus M.Zuiko Digital ED 12-100mm F4 IS Pro.

Leichte Teleobjektive / Porträtobjektive

Einsteigerklasse

Olympus M.Zuiko Digital 45mm F1.8

Das M.Zuiko Digital 45mm F1.8 von Olympus ist seit 2011 erhältlich und ein Objektiv für Porträtaufnahmen sowie etwas weiter entfernte Motive. Umgerechnet auf Kleinbild entspricht der Bildwinkel einem 90mm-Objektiv. Die Blende von F1.8 macht das Olympus M.Zuiko Digital 45mm F1.8 nicht nur für Porträts mit einer geringen Schärfentiefe tauglich, es eignet sich auch für Available-Light-Fotos. Also Aufnahmen bei wenig Licht. Bei Offenblende bewegt sich die Bildqualität der Festbrennweite – vor allem an den Rändern – zwar noch nicht auf dem besten Niveau, schon leicht abgeblendet verbessert sich die Detailwiedergabe aber stark. Bei F2.8 sind praktisch keine Abstriche mehr hinzunehmen. Der Fokusmotor des 56 x 46mm kleinen und mit 116g sehr leicht ausfallenden Objektivs arbeitet leise und schnell, weitere Ausstattung gibt es nicht. An Kameras ohne eigenen Bildstabilisator ist das ein größerer Nachteil. Diese Kamerabesitzer sollten besser zum nächstgenannten Panasonic Lumix G 42,5mm F1.7 Asph. Power O.I.S. greifen. Ansonsten hinterlässt das im Handel für rund 250 Euro angebotenen Olympus M.Zuiko Digital 45mm F1.8 allerdings eine gute Figur.

Pro Contra
Insgesamt gute bis sehr gute Bildqualität Bei Offenblende noch etwas weiche Detailwiedergabe
Mit F1.8 hohe Lichtstärke Kein optischer Bildstabilisator
Schneller und leiser Fokusmotor

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Olympus M.Zuiko Digital 45mm F1.8.

Panasonic Lumix G 42,5mm F1.7 Asph. Power O.I.S.

Panasonic Lumix G 42,5mm F17 Asph. Power O.I.S.

Panasonic Lumix G 42,5mm F17 Asph. Power O.I.S.

Auch Panasonic bietet ein klassisches Porträtobjektiv und leichtes Teleobjektiv für Kameras mit Micro Four Thirds-Bajonett an. Dieses kam im Frühjahr 2015 auf den Markt und besitzt eine kleinbildäquivalente Brennweite von 85mm. Die hohe Lichtstärke von F1.7 macht vielfältige Einsätze möglich, der optische Bildstabilisator verhindert Verwacklungen bei Fotos und Videos. Des Weiteren verfügt die Optik über einen schnellen und leisen AF-Motor. Die Abbildungsleistung bewegt sich bei der größten Blendenöffnung auf einem in der Mitte auf einem sehr guten, an den Rändern auf einem ordentlichen Niveau. Steigern lässt sich die Bildschärfe durch Abblenden um ein bis zwei Stufen, dann erreicht das Detaillevel ein sehr gutes Niveau. Das nur 55 x 50mm große Objektiv bringt leichte 130g auf die Waage und verfügt über einn Gehäuse aus Metall. Als unverbindliche Preisempfehlung nennt Panasonic 399,00 Euro, im Handel werden 300 bis 350 Euro verlangt.

Pro Contra
Insgesamt gute bis sehr gute Bildqualität Bei Offenblende noch etwas weiche Detailwiedergabe
Mit F1.7 hohe Lichtstärke
Schneller und leiser Fokusmotor

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Lumix G 42,5mm F1.7 Asph. Power O.I.S.

Mittelklasse

Sigma 56mm F1.4 DC DN Contemporary

Das Sigma 56mm F1.4 DC DN Contemporary ist mit 112mm KB-Brennweite an Micro Four Thirds-Kameras nach unserer eigenen Einordnung eigentlich kein leichtes Teleobjektiv (61-100mm KB) mehr. Weil es sich um ein besonders zur Aufnahme von Porträts geeignetes Modell handelt, nehmen wir es jedoch in unsere Liste der “leichten Teleobjektive” bzw. “Porträtobjektive” auf. Die hohe Lichtstärke von F1.4 eignet sich perfekt zum Freistellen oder für Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen, die Bildqualität bewegt sich gerade an MFT-Kameras auf einem sehr hohen Niveau. Diese nutzen die für APS-C-Kameras berechneten Linsenbereiche nämlich nicht vollständig aus. Im Zentrum bildet das Sigma 56mm F1.4 DC DN Contemporary Details schon bei F1.4 sehr gut ab, die Ränder sind immer noch gut. Um zwei Stufen abgeblendet geht es in der Bildmitte faktisch nicht besser, die Randbereiche sind sehr gut. Ebenso lobenswert: Der schnelle Fokusmotor arbeitet leise. Ein optischer Bildstabilisator wäre noch das Tüpfelchen auf dem i gewesen, man kann jedoch nicht alles haben. Kameras mit eigenem Stabilisator passen daher besonders gut zum 67 x 60mm messenden und 280g schweren Sigma 56mm F1.4 DC DN Contemporary. Vorgestellt wurde dieses im Jahr 2018, der Straßenpreis bewegt sich mit 400 Euro nur knapp unterhalb der UVP von 429,00 Euro.

Pro Contra
Exzellente Bildqualität Kein optischer Bildstabilisator
Mit F1.4 sehr hohe Lichtstärke
Schneller und leiser Fokusmotor

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Sigma 56mm F1.4 DC DN Contemporary.

Profiklasse

Olympus M.Zuiko Digital ED 45mm F1.2 Pro

Das Olympus M.Zuiko Digital ED 45mm F1.2 Pro ist eines der besonders lichtstarken Festbrennweiten aus der Pro-Serie von Olympus. Mit F1.2 macht das Objektiv das Arbeiten bei sehr wenig Licht möglich, zudem erlaubt diese Blendenöffnung das Freistellen vom Hintergrund. Für Porträts eignet sich das Olympus M.Zuiko Digital ED 45mm F1.2 Pro aber nicht nur deswegen, mit 90mm Brennweite (KB-äquivalent) entspricht das Objektiv klassischen Porträtlinsen. Als lichtstarkes Teleobjektiv deckt das Objektiv natürlich noch andere Fotoaufgaben ab. Die Bildqualität bewegt sich bereits bei F1.2 auf einem sehr ansprechenden Niveau, selbst an den Rändern fällt die Detailwiedergabe nicht zu stark ab. Für die bestmögliche Qualität blendet man um etwa zwei Stufen ab, dann löst das Olympus M.Zuiko Digital ED 45mm F1.2 Pro vom Zentrum bis zum Rand besonders detailreich auf. Die sehr große Blendenöffnung sorgt natürlich für große Abmessungen (68 x 87mm) und ein hohes Gewicht (390g), ansonsten kann man am robusten Metallgehäuse mit Abdichtungen aber nichts negatives finden. Der schnelle und leise Fokusmotor weiß ebenso sehr zu gefallen, ein optischer Bildstabilisator fehlt uns dagegen. Das ist beim Einsatz an einer Kamera ohne eigenen Stabilisator vor allem bei Videos ein echtes Manko. Die unverbindliche Preisempfehlung des Olympus M.Zuiko Digital ED 45mm F1.2 Pro lag zur Vorstellung bei 1.299,00 Euro, im Handel kann es für rund 1.100 erworben werden.

Pro Contra
Exzellente Bildqualität Groß und schwer
Mit F1.2 sehr hohe Lichtstärke Kein optischer Bildstabilisator
Schneller und leiser Fokusmotor
Hochwertiges Metallgehäuse mit Abdichtungen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Olympus M.Zuiko Digital ED 45mm F1.2 Pro.

Panasonic Leica Nocticron 42,5mm F1.2 Asph. Power O.I.S.

Panasonic Leica DG Nocticron 42,5mm F1.2 Asph. Power O.I.S.

Zur Leica-Serie von MFT-Objektiven gehört mit dem Nocticron 42,5mm F1.2 Asph. Power O.I.S. auch ein leichtes Teleobjektiv. Das Adjektiv “leicht” steht dabei aber nicht für ein Modell mit geringem Gewicht, sondern für die ein Teleobjektiv noch vergleichsweise kurze Brennweite. Diese beträgt beim Panasonic Leica Nocticron 42,5mm F1.2 Asph. Power O.I.S. umgerechnet auf das Kleinbildformat 85mm. Mit F1.2 besitzt die Festbrennweite eine sehr hohe Lichtstärke, dadurch sind kurze Belichtungszeiten und eine sehr gute Freistellung zu erzielen. Bei maximal geöffneter Blende sind an den Rändern allerdings einige Qualitätseinbußen hinzunehmen, hier werden Details alles andere als perfekt wiedergegeben. Abblenden hilft weiter, bei etwa F2.5 legt die Detailzeichnung auch an den Rändern deutlich zu. Zu den weiteren Features des Panasonic Leica Nocticron 42,5mm F1.2 Asph. Power O.I.S. gehören ein recht schneller und leiser Fokusmotor sowie ein optischer Bildstabilisator. Beim Gehäuse setzt Panasonic auf Metall, Abdichtungen gibt es leider nicht. Die 74 x 77mm große und 425g schwere Festbrennweite ist alles andere als klein und kompakt, das ist bei einem F1.2-Objektiv jedoch verständlich. Als UVP gibt Panasonic 1.599,00 Euro an, der Straßenpreis liegt bei rund 1.150 Euro.

Pro Contra
Insgesamt gute bis sehr gute Bildqualität Nicht optimale Detailwiedergabe am Bildrand bei größeren Blenden
Mit F1.2 sehr hohe Lichtstärke Groß und schwer
Schneller und leiser Fokusmotor
Hochwertiges Metallgehäuse

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Leica Nocticron 42,5mm F1.2 Asph. Power O.I.S.

Teleobjektive

Einsteigerklasse

Panasonic Lumix G Vario 35-100mm F4-5.6 Asph. Mega O.I.S.

Seit 2014 bietet Panasonic mit dem Lumix G Vario 35-100mm F4-5.6 Asph. Mega O.I.S. ein besonders kompaktes Telezoom mit MFT-Bajonett an. Dieses misst nur 56 x 50mm und ist lediglich 135g schwer. Trotzdem lässt sich damit eine KB-äquivalente Brennweite von 70 bis 200mm abdecken. Unter anderem wegen der kompakten Abmessungen muss man mit einer Lichtstärke von F4 bis F5.6 auskommen. Bei Tag ergeben sich dadurch keine Probleme, bei Nacht oder in der Dämmerung sieht das schon anders aus. Die Abbildungsleistung bewegt sich im Zentrum unabhängig von der Zoomstellung und Blendenöffnung auf einem sehr guten Niveau, bei kürzeren Brennweiten hängen die Ränder etwas hinter der Mitte zurück. Bei kleineren Blenden wird der Abstand geringer. Der Autofokusmotor arbeitet sehr schnell und leise, dank des optischen Bildstabilisator eignet sich das Panasonic Lumix G Vario 35-100mm F4-5.6 Asph. Mega O.I.S. für den Einsatz an allen Kameras. Im Handel lässt sich das 2,9-fach-Telezoom für rund 300 Euro erwerben, die UVP zur Vorstellung betrug 349,00 Euro.

Pro Contra
Insgesamt gute Bildqualität Nicht optimale Detailwiedergabe am Bildrand bei größeren Blenden
Äußerst kompakt und leicht Geringe Lichtstärke
Schneller und leiser Fokusmotor

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Lumix G Vario 35-100mm F4-5.6 Asph. Mega O.I.S.

Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150mm F4‑5.6 R

Wer ein Objektiv mit einem noch etwas größeren Brennweitenbereich als beim Panasonic Lumix G Vario 35-100mm F4-5.6 Asph. Mega O.I.S. sucht, kann zum 2011 vorgestellten Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150mm F4‑5.6 R greifen. Dieses deckt an MFT-Kameras eine kleinbildäquivalente Brennweite von 80 bis 300mm ab. Die Lichtstärke fällt beim Zoomen von F4 bis F5.6 ab, für Aufnahmen sollten daher zumindest nicht ganz schlechte Lichtverhältnisse vorherrschen. Die Bildqualität bewegt sich für ein günstiges Objektiv auf einem wirklich guten Niveau. Die Bildränder liegen nur recht wenig hinter der Mitte zurück, schon bei der größten Blendenöffnung werden viele Details aufgelöst. Bei der Verarbeitung muss man mit Kunststoff Abstriche hinnehmen, damit kann man bei einem Preis von unter 200 Euro jedoch leben. Ein echtes Ausschlusskriterium gibt es beim 64 x 86mm großen und nur 190g leichten Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150mm F4‑5.6 R allerdings auch: Wer eine Kamera ohne eigenen Bildstabilisator besitzt, wird mit dem Objektiv mangels optischem Bildstabilisator nicht glücklich werden. Nichts zu bemängeln haben wir am schnellen und leise AF-Motor.

Pro Contra
Gute Bildqualität Geringe Lichtstärke
Kompakt und leicht Gehäuse und Bajonett aus Kunststoff
Schneller und leiser Fokusmotor

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150mm F4‑5.6 R.

Mittelklasse

Panasonic Lumix G Vario 45-200mm F4-5.6 II Power O.I.S.

Profiklasse

Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150mm F2.8 Pro

Das M.Zuiko Digital ED 40-150mm F2.8 Pro ist ein Teleobjektiv der Pro-Serie von Olympus. Es bietet über den gesamten Brennweitenbereich von 80 bis 300mm (auf Kleinbild bezogen) eine Lichtstärke von F2.8. Das erlaubt auch bei nicht optimalen Lichtverhältnissen die Aufnahme von Bildern und Videos ohne allzu hohe Sensorempfindlichkeiten. Im Zentrum erreicht die Detailwiedergabe schon bei Offenblende sehr gute Werte, an den Rändern lässt sich die Qualität durch Abblenden noch etwas steigern. Grundsätzlich kann man das Zoom schon bei F2.8 ohne Einschränkungen nutzen. Auf Top-Niveau arbeitet zudem der Autofokus, er ist schnell und leise. Die Verarbeitung lässt dank Metallgehäuse keine Zweifel an der “Pro”-Einstufung, die Abdichtungen erlauben das Fotografieren bei fast allen Wetterbedingungen. Ein Manko ist die fehlende Bildstabilisierung. Ohne Kamera-eigener Stabilisierung fällt die Aufnahme bei längeren Brennweiten wenig komfortabel aus. Dass das Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150mm F2.8 Pro mit Abmessungen von 79 x 160mm und einem Gewicht von 880g zu den schwersten MFT-Objektiven gehört, ist wegen des leistungsfähigen Gesamtpaket verschmerzbar. Der Straßenpreis von etwa 1.150 Euro geht angesichts der Leistung vollkommen in Ordnung, die UVP beträgt deutlich höhere 1.399,00 Euro.

Pro Contra
Sehr gute Bildqualität Kein optischer Bildstabilisator
Mit durchgängig F2.8 hohe Lichtstärke Groß und schwer
Schneller und leiser Fokusmotor
Hochwertiges Metallgehäuse mit Abdichtungen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150mm F2.8 Pro.

Superteleobjektive

Einsteigerklasse

Olympus M.Zuiko Digital ED 75-300mm F4.8-6.7 II

Wer eine richtig lange Brennweite benötigt und eine Kamera mit Micro Four Thirds-Sensor besitzt, kann bei einem kleinem Budget zum Olympus M.Zuiko Digital ED 75-300mm F4.8-6.7 II greifen. Das Objektiv seit Anfang 2013 erhältliche Objektiv deckt mit 150 bis 600mm (KB-äquivalent) einen stattlichen Telebereich ab, die Abmessungen (69 x 117mm) sowie das Gewicht (423g) halten sich dafür im Rahmen. Derart klein und leicht konnte das 4-fach-Zoom jedoch nur wegen seiner schwachen Lichtstärke konstruiert werden. Mit F4.8 bis F6.7 eigent sich das Olympus M.Zuiko Digital ED 75-300mm F4.8-6.7 II nur für gutes Wetter. Die Bildqualität kann sich bei den kürzeren Brennweiten in allen Bildbereichen schon bei Offenblende sehen lassen, am Teleende sinkt die Qualität der Ränder dagegen deutlich ab. Abblenden ist angesichts der schwachen Offenblende fast keine Option. Im Zentrum sieht es besser aus. Ein schneller und leiser AF-Motor sorgt beim Olympus M.Zuiko Digital ED 75-300mm F4.8-6.7 II für Pluspunkte, einen optischen Bildstabilisator gibt es nicht. Für Besitzer einer Kamera ohne optischem Bildstabilisator ist das Objektiv daher nicht geeignet. Der Preis des M.Zuiko Digital ED 75-300mm F4.8-6.7 II bewegt sich mitrund 450 Euro auf einem Einsteiger-freundlichen Niveau, die UVP liegt bei 549,00 Euro.

Pro Contra
Insgesamt ordentliche Bildqualität Schwächere Abbildungsleistung am Teleende
Sehr lange Brennweite Mit F4.8 bis F6.7 sehr geringe Lichtstärke
Schneller und leiser Fokusmotor Kein optischer Bildstabilisator

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Olympus M.Zuiko Digital ED 75-300mm F4.8-6.7 II.

Mittelklasse

Panasonic Leica DG Vario-Elmar 100-400mm F4-6.3 Asph. Power O.I.S.

Panasonic Leica DG Vario-Elmar 100-400mm F4-6.3 Asph.

Wem 600mm KB-Brennweite im MFT-Segment nicht reichen, der kann zum Panasonic Leica DG Vario-Elmar 100-400mm F4-6.3 Asph. Power O.I.S. greifen. Das 200 bis 800mm-Objektiv erlaubt auch bei weiter entfernten Motiven ordentliche Vergrößerungen. In der Bildmitte liefert das Zoom bei allen Brennweiten eine sehr gute Leistung ab, an den Rändern spätestens leicht abgeblendet mindestens eine gute. Viel Spielraum hat man beim Schließen der Blende allerdings nur bei kürzeren Brennweiten, am Teleende fällt die größte Blende mit F6.3 klein aus. Da sind Fotografen auf gute Lichtverhältnisse angewiesen, wenn der ISO-Wert nicht zu stark steigen soll. Diese Tatsache kostet das Panasonic Leica DG Vario-Elmar 100-400mm F4-6.3 Asph. Power O.I.S. unsere Empfehlung für die Profiklasse, hier erwarten wir keine allzu großen Einschränkungen. Diese gibt es beim 4-fach-Zoom eben doch. Wer ein Objektiv für Aufnahmen bei Tag sucht, macht mit dem Leica DG Vario-Elmar 100-400mm F4-6.3 Asph. Power O.I.S. allerdings nichts falsch. Dafür sprechen auch der schnelle und leise Fokusmotor, das robuste Metallgehäuse und die Abdichtungen. Ein optischer Bildstabilisator ist bei Brennweiten jenseits von 200mm Pflicht, beim Panasonic Leica DG Vario-Elmar 100-400mm F4-6.3 Asph. Power O.I.S. fehlt er nicht. Der Preis des 83 x 172mm großen und 985g schweren Objektivs bewegt sich mit etwa 1.400 Euro mittlerweile schon recht deutlich unter der UVP von 1.699,00 Euro.

Pro Contra
Gute bis sehr gute Bildqualität Mit F4 bis F6.3 geringe Lichtstärke
Schneller und leiser Fokusmotor Groß und schwer
Hochwertiges Metallgehäuse mit Abdichtungen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Leica DG Vario-Elmar 100-400mm F4-6.3 Asph. Power O.I.S.

Profiklasse

Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 50-200mm F2.8-4 Asph. Power O.I.S.

Das Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 50-200mm F2.8-4 Asph. Power O.I.S. kam erst 2018 auf den Markt und ist damit ein vergleichsweise neues Objektiv. Das 4-fach-Zoom ergänzt die Leica DG-Serie an MFT-Objektiven mit einer Lichtstärke von F2.8 bis F4 nach oben. Der Brennweitenbereich entspricht umgerechnet auf Kleinbild 100 bis 400mm, damit kommt man in der Praxis sehr gut aus. Die Blende erlaubt mit F2.8 bis F4 dabei auch das Arbeiten bei nicht ganz optimalen Lichtverhältnissen. Bei kürzeren bis mittleren Brennweiten gibt es Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 50-200mm F2.8-4 Asph. Power O.I.S. Details im Zentrum schon bei Offenblende sehr gut wieder, bei 400mm (KB) sinkt die Auflösung dann jedoch deutlich ab. Abblenden hilft, kostet aber eben auch Licht. Bei F5.6 sieht es schon deutlich besser aus, Der Rand liegt nie ganz auf dem Niveau der Mitte, für das Teleende gilt das ebenfalls. Auch hier gilt: für eine optimale Qualität muss man abblenden. Wer ein lichtstarkes Supertelezoom sucht, kommt am Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 50-200mm F2.8-4 Asph. Power O.I.S. allerdings nicht vorbei. Ähnliche Objektive mit variabler Brennweite und hoher Lichtstärke gibt es nicht. F4 bei 400mm sind beachtlich. Zweifellos auf Profi-Niveau bewegen sich der Autofokus und das abgedichtete Metallgehäuse. Ein optischer Bildstabilisator darf bei diesem Brennweitenbereich natürlich nicht fehlen und ist mit an Bord. Die unverbindliche Preisempfehlung des 655g wiegenden und 76 x 132mm messenden Leica DG Vario-Elmarit 50-200mm F2.8-4 Asph. Power O.I.S. hat Panasonic bei 1.799,00 Euro gesetzt, im Handel wird das Supertelezoom für etwa 1.450 Euro angeboten.

Pro Contra
Insgesamt gute Bildqualität Etwas schwache Bildqualität am Teleende
Mit F2.8 bis F4 hohe Lichtstärke Recht groß und schwer
Schneller und leiser Fokusmotor
Hochwertiges Metallgehäuse mit Abdichtungen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 50-200mm F2.8-4 Asph. Power O.I.S.

Panasonic Leica DG Elmarit 200mm F2.8 Power O.I.S.

Wer keine variable Brennweite, aber eine lange Brennweite und hohe Lichtstärke benötigt, greift zum Panasonic Leica DG Elmarit 200mm F2.8 Power O.I.S. Umgerechnet auf Kleinbild erhält man ein 400mm-Objektiv mit Blende mit F2.8. Das kann sich sehen lassen. Die Bildqualität der Festbrennweite ist bei Offenblende nur im Bildzentrum top, die Ränder liegen etwas zurück. Problematisch ist dieser Abfall nicht, für ein Objektiv der “ersten Liga” aber doch etwas hoch. Abblenden hilft weiter, bei F4 sehen die Werte schon deutlich besser aus. Wer mit einer etwas geringeren Lichtstärke leben kann, kann die “Blendenreserve” zudem in eine etwas längere Brennweite investieren. Mit dem 1,4-fach Telekonverter erhält man ein gut nutzbares 560mm Objektiv mit Blende F4. Den Einsatz eines 2-fach-Konverters können wir nicht empfehlen, dieser lässt die Detailwiedergabe massiv sinken. Die lange Brennweite und hohe Lichtstärke wirken sich natürlich auf das Gewicht (1.245g) und die Abmessungen (88 x 174mm) aus, vergleichbare Kleinbildobjektive sind jedoch noch um Längen größer. Ein schneller und leiser Linearmotor ist für das Fokussieren zuständig, das abgedichtete Metallgehäuse entspricht der Profiklasse. Gleiches gilt für den Preis, wenngleich dieser mit rund 2.000 Euro mittlerweile deutlich unter der unverbindlichen Preisempfehlung von 2.499,00 Euro liegt.

Pro Contra
Insgesamt sehr gute Bildqualität Nicht ganz optimale Detailwiedergabe bei Offenblende
Mit F2.8 sehr hohe Lichtstärke Groß und schwer
Schneller und leiser Fokusmotor
Hochwertiges Metallgehäuse mit Abdichtungen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Leica DG Elmarit 200mm F2.8 Power O.I.S.

Olympus M.Zuiko Digital ED 300mm F4 IS Pro

Eine besonders lange Brennweite hat das Olympus M.Zuiko Digital ED 300mm F4 IS Pro zu bieten. Mit 600mm KB-äquivalent bildet die Festbrennweite auch weiter entfernte Motive groß ab. Dabei muss man nicht auf eine ordentliche Lichtstärke verzichten, F4 lassen sich in den meisten klassischen Aufnahmesituationen gut verwenden. Die Bildqualität des Olympus M.Zuiko Digital ED 300mm F4 IS Pro bewegt sich schon bei Offenblende auf einem guten bis sehr guten Niveau, auch Rand werden Details gut aufgelöst. Abblenden auf F5.6 hebt die Abbildungsleistung noch einmal ein wenig an, größere Blendenzahlen (F8 oder mehr) führen zu keinen besseren Ergebnissen. Wer mit F5.6 auskommt, kann das Objektiv mit einem 1,4-fach-Telekonverter für stattliche 840mm KB-Brennweite kombinieren. Natürlich entspricht auch die weitere Ausstattung der Profiklasse. Es gibt einen richtig schnellen und leisen AF-Motor, einen optischen Bildstabilisator und ein vor Staub und Spritzwasser geschütztes Metallgehäuse. Diese misst 93 x 227mm und bringt 1.270g auf die Waage. Die UVP von 2.599,00 Euro wird im Handel um rund 300 Euro unterboten.

Pro Contra
Sehr gute bis exzellente Bildqualität Groß und schwer
Mit F4 hohe Lichtstärke
Schneller und leiser Fokusmotor
Hochwertiges Metallgehäuse mit Abdichtungen

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Olympus M.Zuiko Digital ED 300mm F4 IS Pro.

Olympus M.Zuiko Digital ED 150-400mm F4.5 TC1.25x IS Pro

Makro-Objektive

Einsteigerklasse

Olympus M.Zuiko Digital ED 30mm F3.5 Macro

Mit dem M.Zuiko Digital ED 30mm F3.5 Macro bietet Olympus seit Herbst 2016 ein günstiges Makro-Objektiv mit kurzer Brennweite an. Umgerechnet auf Kleinbild entspricht der Bildwinkel einem Objektiv mit 60mm. Die sehr kompakt (57 x 60mm) und leicht (128g) ausfallende Festbrennweite besitzt eine größte Blendenöffnung von F2.8 und kann Motive ab 9,5cm Abstand vom Sensor scharfstellen. Das bedeutet, dass Fotografen für den maximalen Abbildungsmaßstab von 1,25:1 14mm an das Motiv heranrücken müssen. Eine derart kurze Aufnahme-Entfernung erschwert das perfekte Ausleuchten und sorgt oftmals für Abschattung durch das Objektiv, Die Bildqualität bewegt sich schon bei Offenblende auf einem guten, leicht abgeblendet auf einem sehr guten Niveau. Mit F3.5 ist das Olympus M.Zuiko Digital ED 30mm F3.5 Macro sicherlich nicht besonders lichtstark, das spielt bei Makroaufnahmen aber in der Regel keine Rolle. Nicht allzu wichtig bei Makrotofotos, aber trotzdem nett, ist der schnelle und leise Fokusmotor. Der Preis des Makro-Objektiv ist mit unter 250 Euro eine echte Ansage, selbst die UVP liegt nur bei 299,00 Euro.

Pro Contra
Sehr gute Bildqualität Sehr kurzer Arbeitsabstand (1,4cm)
Maximaler Abbildungsmaßstab 1,25:1
Klein und leicht
Schneller und leiser Fokusmotor

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Olympus M.Zuiko Digital ED 30mm F3.5 Macro.

Panasonic Lumix G Macro 30mm F2.8 Asph. Mega O.I.S.

Panasonic Lumix G Macro 30mm F2.8 Asph. Mega O.I.S.

Panasonic Lumix G Macro 30mm F2.8 Asph. Mega O.I.S.

Ein kompaktes und leichtes Makro-Objektiv hat nicht nur Olympus im Programm, Panasonic bietet mit dem Lumix G Macro 30mm F2.8 Asph. Mega O.I.S. ebenso eines an. Dieses lässt sich seit 2015 erwerben und ist 59 x 64mm groß sowie 180g schwer. Die Lichtstärke von F2.8 ist für Makro-Objektive typisch, die Brennweite mit 60mm (KB-äquivalent) vergleichsweise kurz. Das Panasonic Lumix G Macro 30mm F2.8 Asph. Mega O.I.S. erreicht einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:1, dafür muss man jedoch wenige Zentimeter an das Motiv heranrücken (Naheinstellgrenze 10,5cm). In der Bildmitte gibt die Festbrennweite Details schon bei Offenblende sehr gut wieder. Am Bildrand sollte man für eine knackige Schärfe um zwei Stufen auf F5.6 abblenden. Trotz niedrigem Preis hat das Panasonic Lumix G Macro 30mm F2.8 Asph. Mega O.I.S. einen schnellen sowie leisen Fokusmotor und einen optischen Bildstabilisator zu bieten. Das Metallgehäuse ist zwar nicht abgedichtet, hinterlässt aber einen wertigen Eindruck. Im handel wird das Makro-Objektiv für etwas weniger als 300 Euro angeboten, die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 349,00 Euro.

Pro Contra
Sehr gute Bildqualität Sehr kurzer Arbeitsabstand (wenige cm)
Maximaler Abbildungsmaßstab 1:1
Klein und leicht
Schneller und leiser Fokusmotor

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Panasonic Lumix G Macro 30mm F2.8 Asph. Mega O.I.S.

Mittelklasse

Olympus M.Zuiko Digital ED 60mm F2.8 Macro

Das Olympus M.Zuiko Digital ED 60mm F2.8 Macro ist das längste (bezogen auf die Brennweite) native Micro Four Thirds-Objektiv mit Autofokus. Der Bildwinkel entspricht einem 120mm-Objektiv, die Blende liegt bei F2.8. Als maximalen Abbildungsmaßstab erreicht das Objektiv 1.1, die Naheinstellgrenze liegt bei 19cm. Die Bildqualität bewegt sich im Zentrum schon bei F2.8 auf einem sehr guten Niveau, die Ränder liegen ein wenig zurück. Bei F4 legen alle Bildbereiche etwas zu, bei F5.6 ergibt sich vom Zentrum bis zum Rand eine gleichmäßige Schärfe.  Der Autofokus arbeitet schnell und leise, das Gehäuse ist abgedichtet. Seit Anfang 2012 kann das 186g schwer und 56 x 82mm große Olympus M.Zuiko Digital ED 60mm F2.8 Macro erwroben werden. Die UVP liegt bei 499,00 Euro, der handel ruft etwas mehr als 400 Euro dafür auf.

Pro Contra
Sehr gute Bildqualität
Maximaler Abbildungsmaßstab 1:1
Schneller und leiser Fokusmotor
Abgedichtetes Gehäuse

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite des Olympus M.Zuiko Digital ED 60mm F2.8 Macro.

Profiklasse

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Einen Gedanken wert

Venus Optics Laowa 50mm F2.8 2x Ultra-Macro APO

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