Sony erweitert sein Objektivangebot um drei Weit- bis Ultraweitwinkelobjektive für APS-C-Kameras. Das neue Ultraweitwinkelzoom Sony E PZ 10-20mm F4 G bringt als Besonderheit einen Powerzoom-Motor mit, dadurch lässt sich die Brennweite gleichmäßig verändern. Das geht sowohl per Einstellring als auch mit einem Zoomregler. Die Brennweite des Objektivs liegt umgerechnet auf Kleinbild bei 15 bis 30mm, als größte Blendenöffnung stehen unabhängig von der Brennweite F4 zur Verfügung. Schließen lässt sich die Blende auf maximal F22, hier greift Sony auf sieben abgerundete Lamellen zurück.

Das neu vorgestellte Fujinon XF 150-600mm F5.6-8 R LM OIS WR ist das bislang mit der längsten Brennweite ausgestattete Modell von Fujfilm. Umgerechnet auf Kleinbild deckt das Objektiv 229 bis 914 mm ab, die Blende sinkt dabei von F5.6 auf F8 ab. Schließen lässt sich die Öffnung auch maximal F22, hierfür greift Fujifilm auf neun Lamellen zurück. Wer längere Brennweiten benötigt, kann das Supertelezoom mit dem 1,4-fach- oder dem 2-fach Telekonverter von Fujifilm kombinieren. Dann erhält man ein Objektiv mit bis zu 1.828 mm Brennweite.

Sigma hat mit dem 16-28mm F2.8 Contemporary ein besonders kompaktes, aber trotzdem lichtstarkes Ultraweitwinkelzoom vorgestellt. Dieses wird mit dem L-Bajonett sowie dem E-Bajonett von Sony angeboten und lässt sich an Kameras mit Bildwandlern bis zur Kleinbildklasse einsetzen. Beim Betrieb an einer APS-C-Kamera deckt das Objektiv eine kleinbildäquivalente Brennweite von 24 bis 42mm ab. Die Lichtstärke liegt unabhängig von der eingestellten Brennweite stets bei F2.8, über neun abgerundete Lamellen kann man sich für bis zu F22 entscheiden.

Fujifilm erweitert sein Angebot an Objektiven um ein ganz besonderes Modell. Als Erstes für Digitalkameras konstruiertes Objektiv ist das neue Fujinon XF 18-120mm F4 LM PZ WR mit einem elektronischen Zoommotor ausgerüstet. Auf diesen weisen die Buchstaben „PZ“ im Namen des Objektivs hin. Dank des Powerzoom-Motors sind gleichmäßige Veränderungen der Brennweite möglich, das ist für ansprechende Videoaufnahmen wichtig. Darüber hinaus erlaubt der Motor das Verändern der Brennweite aus der Ferne.

Neben der Ankündigung des Supertelezooms XF 150-600mm F5.6-8 R LM OIS WR und des für Videoaufnahmen optimierten Fujinon XF 18-120mm F4 LM PZ WR hat Fujifilm die Entwicklung von drei weiteren Objektiven bekanntgegeben. Dabei wird es sich um das Fujinon XF 8mm F3.5, das Fujinon XF 30mmm F2.8 Macro und das Fujinon XF 56mm F1.2 II handeln.

Mit dem Canon RF-S 18-150mm F3.5-6.3 IS STM bietet Canon ein für verschiedene Einsätze nutzbares Superzoomobjektiv für die spiegellosen Systemkameras mit RF-Bajonett und APS-C-Sensor an. Die Optik deckt umgerechnet auf das Kleinbildformat eine Brennweite von 29 bis 240mm ab und verfügt dabei über eine Lichtstärke von F3.5 bis F6.3. Die Blende wird beim Zoomen also kleiner, schließen lässt sie sich auf F22 (18 mm) bis F40 (150 mm). Hier kommt eine Konstruktion mit sieben Lamellen zum Einsatz.

Parallel zu seinen ersten APS-C-Kameras mit RF-Bajonett hat Canon auch zwei neue Objektive vorgestellt. Eines davon ist das Kitobjektiv Canon RF-S 18-45mm F3.5-6.3 IS STM. Es bietet wegen des Cropfaktors der Kameras eine kleinbildäquivalente Brennweite von 29 bis 72mm und besitzt eine Lichtstärke von F4.5 bis F6.3. Als kleinste Blende sind F22 (18mm) bis F32 (45mm) wählbar, bei der Blendenkonstruktion hat sich Canon für sieben Lamellen entschieden.

Panasonic erweitert sein Angebot an Micro Four Thirds-Objektiven um das Leica DG Summilux 9mm F1.7 Asph. Dessen Brennweite entspricht an den MFT-Modellen wegen des Cropfaktors von zwei einem Modell mit 18 mm. Für diese kurze Brennweite besitzt das Objektiv eine sehr hohe Lichtstärke von F1.7, Einsätze bei wenig Licht stellen daher keine Probleme dar. Schließen lässt sich die Blende auf bis zu F16, sieben abgerundete Lamellen sollen für eine weiche Hintergrundunschärfe sorgen.

Sony hat eine neue Auflage seines 2016 vorgestellten, lichtstarken Standardzooms Sony FE 24-70mm F2.8 GM vorgestellt. Das neue Objektiv möchte mit kleineren Abmessungen, einem geringeren Gewicht sowie einer hohen Abbildungsleistung überzeugen. Um das zu erreichen, hat Sony das G Master-Objektiv vollständig neu konstruiert. Der optische Aufbau besteht aus 20 Linsen in 15 Gruppen. Zwei Elemente sind XA-Linsen (“Extreme Aspherical”), drei Elemente asphärische Linsen und jeweils zwei Linsen bestehen aus ED- und Super-ED-Glas.

Wer seine erste Kamera oder eine neue Systemkamera erwirbt – oder kurz davor steht –, muss sich auch Gedanken um die passenden Objektive machen. Gerade für Anfänger ist die Frage, welches Objektiv man benötigt, meistens nicht einfach. Wir klären im folgenden Artikel die wichtigsten Fragen und erläutern, an welchen Objektiven (fast) kein Fotograf vorbeikommt.

1 2 3 21
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner