Nikon hat seine Roadmap der Z-Objektive wieder überarbeitet und dieses Mal neben dem heute erschienenen Nikkor Z 17-28mm F2.8 drei neue Objektive hinzugefügt. Dabei handelt es sich um zwei Festbrennweiten der “S-Line” sowie ein Telezoom. Die Festbrennweiten werden mit 35 mm und 135 mm angegeben, weitere Informationen wie beispielsweise genaue Blendenwerte lässt Nikon jedoch offen. Wegen des bereits erhältlichen Nikkor Z 35mm F1.8 und der Positionierung der neuen Optik auf Höhe des Nikkor Z 50mm F1.2 erscheint uns ein Blendenwert von F1.2 jedoch als wahrscheinlich. Alternativ wären jedoch auch F1.4 möglich.

Nikkor bietet mit dem Z 17-28mm F2.8 ein weiteres lichtstarkes Ultraweitwinkelzoom für seine Z-Kameras an. Das für Kleinbildkameras konstruierte Modell verfügt wie das schon länger erhältliche Nikkor Z 14-24mm F2.8 S über eine konstante Lichtstärke von F2.8, fällt aber nicht ganz so weitwinkelig aus. Daher konnte die Optik kompakter und leichter gebaut werden. Die optische Konstruktion basiert auf dem Tamron 17-28mm F2.8 Di III RXD, alle relevanten technischen Daten sind identisch.

Fujifilm hat mit dem Fujinon XF 56mm F1.2 R WR ein weiterentwickeltes Nachfolgemodell des Fujinon XF 56mm F1.2 R vorgestellt. Die neue Festbrennweite unterscheidet sich von diesem durch eine kürzere Aufnahmedistanz, ein höheres Auflösungsvermögen sowie ein verbessertes Bokeh. Die Blende und Brennweite wurden dagegen nicht verändert, mit 85 mm (KB-äquivalent) gehört das Fujinon XF 56mm F1.2 R WR zu den leichten Teleobjektiven.

Sigma hat sein Portfolio von Objektiven für spiegellose Systemkameras ein weiteres Mal ausgebaut. Mit dem Sigma 20mm F1.4 DG DN Art und dem Sigma 24mm F1.4 DG DN Art wurden zwei lichtstarke Festbrennweiten für Kameras mit Sonys E-Bajonett und dem L-Bajonett angekündigt. Beide Objektive lassen sich an DSLMs mit Kleinbild- oder APS-C-Sensoren einsetzen und gehören zur besonders hochwertigen Art-Serie.

Sony erweitert sein Objektivangebot um drei Weit- bis Ultraweitwinkelobjektive für APS-C-Kameras. Das neue Ultraweitwinkelzoom Sony E PZ 10-20mm F4 G bringt als Besonderheit einen Powerzoom-Motor mit, dadurch lässt sich die Brennweite gleichmäßig verändern. Das geht sowohl per Einstellring als auch mit einem Zoomregler. Die Brennweite des Objektivs liegt umgerechnet auf Kleinbild bei 15 bis 30mm, als größte Blendenöffnung stehen unabhängig von der Brennweite F4 zur Verfügung. Schließen lässt sich die Blende auf maximal F22, hier greift Sony auf sieben abgerundete Lamellen zurück.

Das neu vorgestellte Fujinon XF 150-600mm F5.6-8 R LM OIS WR ist das bislang mit der längsten Brennweite ausgestattete Modell von Fujfilm. Umgerechnet auf Kleinbild deckt das Objektiv 229 bis 914 mm ab, die Blende sinkt dabei von F5.6 auf F8 ab. Schließen lässt sich die Öffnung auch maximal F22, hierfür greift Fujifilm auf neun Lamellen zurück. Wer längere Brennweiten benötigt, kann das Supertelezoom mit dem 1,4-fach- oder dem 2-fach Telekonverter von Fujifilm kombinieren. Dann erhält man ein Objektiv mit bis zu 1.828 mm Brennweite.

Sigma hat mit dem 16-28mm F2.8 Contemporary ein besonders kompaktes, aber trotzdem lichtstarkes Ultraweitwinkelzoom vorgestellt. Dieses wird mit dem L-Bajonett sowie dem E-Bajonett von Sony angeboten und lässt sich an Kameras mit Bildwandlern bis zur Kleinbildklasse einsetzen. Beim Betrieb an einer APS-C-Kamera deckt das Objektiv eine kleinbildäquivalente Brennweite von 24 bis 42mm ab. Die Lichtstärke liegt unabhängig von der eingestellten Brennweite stets bei F2.8, über neun abgerundete Lamellen kann man sich für bis zu F22 entscheiden.

Fujifilm erweitert sein Angebot an Objektiven um ein ganz besonderes Modell. Als Erstes für Digitalkameras konstruiertes Objektiv ist das neue Fujinon XF 18-120mm F4 LM PZ WR mit einem elektronischen Zoommotor ausgerüstet. Auf diesen weisen die Buchstaben „PZ“ im Namen des Objektivs hin. Dank des Powerzoom-Motors sind gleichmäßige Veränderungen der Brennweite möglich, das ist für ansprechende Videoaufnahmen wichtig. Darüber hinaus erlaubt der Motor das Verändern der Brennweite aus der Ferne.

Neben der Ankündigung des Supertelezooms XF 150-600mm F5.6-8 R LM OIS WR und des für Videoaufnahmen optimierten Fujinon XF 18-120mm F4 LM PZ WR hat Fujifilm die Entwicklung von drei weiteren Objektiven bekanntgegeben. Dabei wird es sich um das Fujinon XF 8mm F3.5, das Fujinon XF 30mmm F2.8 Macro und das Fujinon XF 56mm F1.2 II handeln.

Mit dem Canon RF-S 18-150mm F3.5-6.3 IS STM bietet Canon ein für verschiedene Einsätze nutzbares Superzoomobjektiv für die spiegellosen Systemkameras mit RF-Bajonett und APS-C-Sensor an. Die Optik deckt umgerechnet auf das Kleinbildformat eine Brennweite von 29 bis 240mm ab und verfügt dabei über eine Lichtstärke von F3.5 bis F6.3. Die Blende wird beim Zoomen also kleiner, schließen lässt sie sich auf F22 (18 mm) bis F40 (150 mm). Hier kommt eine Konstruktion mit sieben Lamellen zum Einsatz.

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