Tamron hat per Service-Notiz bekanntgegeben, dass das für Spiegelreflexkameras konstruierte Telezoom Tamron 70-210mm F4 Di VC USD bei manchen Fehlern nicht mehr repariert werden kann. Betroffen ist sowohl die Modellversion mit dem EF-Bajonett von Canon als auch die Version mit dem F-Bajonett von Nikon. Als Grund nennt Tamron die mangelnde Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Diese machen eine Reparatur unmöglich.

Tamron gehört nicht zu den Herstellern, die per Roadmap über kommende Objektive informieren. Daher ist leider nicht bekannt, welche Objektive das japanische Unternehmen dieses Jahr ankündigen wird. Wie bereits letztes Jahr ist allerdings die Anzahl der Objektive bekannt, die 2024 auf den Markt kommen sollen. Diese Zahl ist dem Geschäftsbereich für das vorangegangene Jahr zu nehmen. Laut diesem möchte Tamron 2024 sechs neue Objektive vorstellen.

Venus Optics hat mit dem Laowa 10mm F2.8 Zero-D FF sein erstes Objektiv mit Autofokus vorgestellt. Ein Fokusmotor ist allerdings nicht bei allen Bajonett-Versionen verbaut, sondern nur bei den Modellen mit dem E-Bajonett von Sony und dem Z-Bajonett von Nikon. Darüber hinaus erlauben auch nur letztere Modelle die Blendenwahl via Kamera. Wer das Objektiv mit dem RF-Bajonett von Canon oder dem L-Bajonett erwirbt, muss sowohl auf den Autofokus als auch auf die automatische Blendensteuerung verzichten. Dafür sind zwei Einstellringe verbaut.

Auf dem X Summit Ende Februar 2024 hat Fujifilm nicht nur seine neue High-End-Kompaktkamera X100VI angekündigt, sondern auch über kommende Objektive gesprochen. Obwohl seit Mitte 2023 keine aktuelle Roadmap mehr zur Verfügung steht, weiß die Fotowelt daher nun über ein kommendes Modell Bescheid: das Fujinon XF 16-50mm F2.8-4.8. Dabei handelt es sich laut Fujfilm um ein Kitobjektiv der nächsten Generation.

Sigma hat mit dem 15mm F1.4 DG DN Fisheye Art sein erstes Fisheye-Objektiv für spiegellose Systemkameras vorgestellt. Die Festbrennweite hat nicht nur einen extrem großen Bildwinkel von 180 Grad zu bieten, sondern auch eine sehr hohe Lichtstärke von F1.4. Dies erlaubt Aufnahmen, die laut Sigma ein “völlig neues Niveau an künstlerischem Potenzial” ermöglichen. Unter anderem soll sich das Objektiv für Astro- und Architekturaufnahmen eignen. Als kleinste Blende sind F16 wählbar, hier setzt Sigma auf elf Lamellen.

Mit dem 500mm F5.6 DG DN OS Sports hat Sigma sein erstes Superteleobjektiv mit fester Brennweite für spiegellose Systemkameras angekündigt. Bei der Entwicklung der Optik standen neben einer hohen Abbildungsleistung kompakte Abmessungen und ein geringes Gewicht im Fokus. Erreichen konnte Sigma diese Ziele dank eines modernen optischen Designs, das unter anderem auf eine konvexe Frontlinse aus LD-Glas setzt. Diese reduziert chromatische Aberrationen besonders gut. Darüber hinaus kommen bei den insgesamt 20 Linsen in 14 Gruppen drei FLD-Linsen und eine SLD-Linse zum Einsatz.

Panasonic erweitert sein Angebot an Objektiven um das erste Superzoom mit L-Bajonett. Das Panasonic Lumix S 28-200mm F4-7.1 Macro O.I.S. deckt Brennweiten vom Weitwinkel- bis zum Telebereich ab, nur die für Standardzooms klassischen 24 mm fehlen. Mit dieser Brennweite hätte das Objektiv aber nicht so kompakt und leicht gebaut werden können. Das 7,1-fach-Zoom bringt nur 413 auf die Waage, die Abmessungen liegen bei 77 x 93 mm.

Sony hat mit dem FE 24-50mm F2,8 G ein weiteres Standardzoom für seine spiegellosen Kleinbildkameras der Alpha-Reihe angekündigt. Das Objektiv hat trotz kompakter Abmessungen eine hohe Lichtstärke von F2.8 zu bieten, der Brennweitenbereich fällt mit 24 bis 50 mm dafür etwas kleiner als bei klassischen Standardzooms mit 24 bis 70 mm aus. Während die bisherigen F2.8-Zooms für Kleinbildkameras zur G Master-Serie gehören, ist das neue Sony FE 24-50mm F2.8 G nur ein “G”-Modell.

OM Digital Solutions hat mit dem OM System M.Zuiko Digital ED 150-600mm F5.0‑6.3 IS ein Supertelezoom für Kameras mit Micro Four Thirds-Sensoren angekündigt. Dessen Brennweitenbereich entspricht umgerechnet auf Kleinbild einem 300 bis 1.200 mm-Objektiv, das stellt im Portfolio von OM Digital Solutions aktuell den Rekordwert dar. Kommt der 1,4-fach-Telekonverter MC-14 zum Einsatz, verlängert sich die kleinbildäquivalente Brennweite auf 420 bis 1.680 mm, mit dem 2-fach-Telekonverter MC-20 sind es 600 bis 2.400 mm.

OM Digital Solutions hat mit dem OM System M.Zuiko Digital ED 9-18mm F4-5.6 II eine Neuauflage des seit vielen Jahren erhältlichen Ultraweitwinkelzooms Olympus M.Zuiko Digital ED 9-18mm F4-5.6 vorgestellt. Das neue Objektiv besitzt den vom Vorgängermodell bekannten optischen Aufbau, das Gehäuse wurde jedoch neu designt. Darüber hinaus ist es nun als Objektiv von “OM System” zu erkennen und trägt nicht mehr “Olympus” im Namen. Auf Kleinbild umgerechnet entspricht das Objektiv einem 18 bis 36 mm-Modell.

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